Episode 18: Mythos Routinen

Shownotes

In dieser Folge spreche ich darüber, warum Routinen zwar unser Gehirn entlasten, aber schnell zum Stressfaktor werden können, wenn sie zur Identitätssache werden. Du erfährst, weshalb Disziplin oft überschätzt wird und wie du Routinen als flexibles Werkzeug für deine Energie und mentale Gesundheit nutzen kannst. Ich teile persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Hintergründe, die zeigen, dass Anpassungsfähigkeit wichtiger ist als Perfektion. Es geht darum, wie echte Selbstführung und Klarheit entstehen – nicht durch Kontrolle, sondern durch Mitgefühl und Kontextsensibilität. Lass dich inspirieren, Routinen neu zu denken und mit mehr Leichtigkeit durch Veränderungen zu gehen.

Wissenschaftliche Bezüge & Studien

Habit Formation & Automatisierung • Wood, W. & Neal, D. T. (2007). A new look at habits and the habit-goal interface. Psychological Review. • Wood, W. (2019). Good Habits, Bad Habits.

Basalganglien & Gewohnheitslernen • Graybiel, A. M. (2008). Habits, rituals, and the evaluative brain. Annual Review of Neuroscience.

Energieverbrauch des Gehirns • Raichle, M. E. & Gusnard, D. A. (2002). Appraising the brain’s energy budget. PNAS.

Dopamin & Erwartungsabweichung (Prediction Error) • Schultz, W. (1997). Dopamine neurons and reward prediction error. Science. • Schultz, W. (2016). Dopamine reward prediction error coding.

Polyvagal-Theorie & Sicherheit • Porges, S. (2011). The Polyvagal Theory.

Resilienz & Anpassungsfähigkeit • Bonanno, G. A. (2004). Loss, trauma, and human resilience. American Psychologist.

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