Episode 27: Trance & Hypnose
Shownotes
Worum geht's in dieser Folge?
Hypnose und Trance sind wohl die am meisten missverstandenen Konzepte im Coaching-Bereich. Dabei sind sie weder mystisch noch manipulativ – sondern neurologisch beschreibbar und alltagsnah. Trance ist ein Aufmerksamkeitszustand, den wir alle täglich erleben. Innere Bilder aktivieren dasselbe neuronale System wie reale Erlebnisse. Und hypnosystemische Methoden lassen sich nicht nur im Einzel-Coaching, sondern auch in Teams und Veränderungsprozessen präzise einsetzen.
Key Takeaways
- Trance ist kein Sonderzustand, sondern ein alltäglicher Aufmerksamkeitsmodus – jeder Mensch erlebt ihn täglich mehrfach. (Günter Schmidt, hypnosystemisches Modell)
- Neurologisch wechselt das Gehirn in Trance von externer zu interner Steuerung: Der präfrontale Kortex tritt zurück, unbewusste und imaginative Prozesse dominieren.
- Innere Bilder sind neurologisch fast gleichwertig zu realen Erfahrungen. Bildgebende Studien zeigen, dass Imagination visuelle, motorische und limbische Areale aktiviert – fast wie das echte Erleben.
- Hypnosystemisches Arbeiten bedeutet nicht: „Ich mache etwas mit dir." Es bedeutet: „Ich schaffe einen Rahmen, in dem dein System neue Verbindungen bilden kann."
- Vision Journeys in Team-Workshops sind keine weichen Kreativübungen – sie sind präzise hypnosystemische Interventionen, die Teams ermöglichen, eine Zukunft zu erleben, bevor sie da ist.
- Veränderung entsteht nicht durch Verstehen, sondern durch Erleben. Das ist der Kern, warum kognitiver Einsicht allein selten reicht.
- Selbsthypnose ist kein Spezialfall – wer sich täglich sagt „Ich bin nicht gut genug", betreibt bereits eine Form von Selbsthypnose. Die Frage ist nur: welche.
Erwähnte Konzepte & Personen
- Trance als Alltagsphänomen und Aufmerksamkeitsfokus – Günter Schmidt (SI-Institut, Heidelberg)
- Hypnosystemisches Modell: unwillkürliche vs. willkürliche Prozesse – Schmidt, G. (2004): Liebesaffären zwischen Problem und Lösung
- Neuronale Korrelate von Imagination – Kosslyn, S.M. et al. (2001)
- Default Mode Network & inneres Erleben – Raichle et al. (2001)
- Vision Journey als hypnosystemische Gruppenintervention
Quellen & Wissenschaft
- Schmidt, G. (2004): Liebesaffären zwischen Problem und Lösung. Hypnosystemisches Arbeiten in schwierigen Kontexten. Carl-Auer Verlag.
- Kosslyn, S.M., Ganis, G. & Thompson, W.L. (2001): Neural foundations of imagery. Nature Reviews Neuroscience, 2(9), 635–642.
- Decety, J. & Grezes, J. (1999): Neural mechanisms subserving the perception of human actions. Trends in Cognitive Sciences, 3(5), 172–178.
- Raichle, M.E. et al. (2001): A default mode of brain function. PNAS, 98(2), 676–682.
- Kirsch, I. & Lynn, S.J. (1995): The altered state of hypnosis. American Psychologist, 50(10), 846–858.
- Yapko, M.D. (2012): Trancework: An Introduction to the Practice of Clinical Hypnosis. Routledge.
Transkript anzeigen
00:00:06: Willkommen bei The Brain Behind, deinem Podcast für gehörngerechte Kommunikation, mentale Klarheit und smarte Moves im echten Leben.
00:00:21: Mein Name ist Anne, Gründerin der Change- und Kommunikationsberatung ConstantChange, Creator von the Narlow Groove & Hosties Podcast.
00:00:29: Hier bekommst du wissenschaftliche Impulse für ein leichter Umgang mit Druck und Stress und die Message, dass Du mit Deiner Herausforderung alleine bist!
00:00:41: Vielen Dank fürs Reinhören Und viel Spaß mit dieser Episode!
00:00:53: Stell dir gerne mal vor, du sitzt im Auto und du fährst eine Strecke die du schon hundertmal gefahren bist.
00:00:59: Das kennst du vielleicht?
00:01:01: Und du kennst jede Abbiegung auswendig.
00:01:03: Du kennst jeder Kreuzung auswändig.
00:01:05: Du weißt ganz genau wo Ampeln stehen.
00:01:07: Du kennst den Kreisel.
00:01:08: Und irgendwie du ferst und ferst.
00:01:11: das alles passiert irgendwie wie ganz von alleine.
00:01:14: Irgendwann kommst du dann an und hast gar nicht gemerkt ob du diesen Weg eigentlich gefahren wirst.
00:01:20: Und du merkst vielleicht auch so ja, ich weiß gar nicht wie ich jetzt irgendwie von A nach B gekommen bin.
00:01:25: Also wie ich hier jetzt hergekommen bin und das ist nicht weil du komplett weg warst oder so.
00:01:32: Du warst auch nicht unaufmerksam und aufre ganz bestimmt nicht bewusstlos?
00:01:36: Du bist ja sicher angekommen!
00:01:37: Du warste halt einfach woanders meistens eben im Gedanken vielleicht bei einem Gespräch dass du innerlich mit dir geführt hast oder irgendwie in der Situation die dich beschäftigt Und während dein Körper so wie ganz selbstverständlich gefahren ist, war ein anderer Teil von dir komplett – man könnte fast schon sagen in einer anderen Welt.
00:01:57: Und genau das ist Trance!
00:01:59: Das ist ein Trance-Zustand.
00:02:01: Das ist bitte, bitte nicht das was du irgendwie auf dem Fernsehen kennst.
00:02:06: Es ist nicht das mit dem Pendel also kann es auch sein aber eben nicht diese Showhypnose Und dieses so, ja du bist jetzt ganz müde und dann fallen dir die Augen zu.
00:02:15: Dann fällst du in einen tiefen Schlaf!
00:02:17: Sondern das ist etwas was du jeden Tag erlebst und du erlebst den Trancezustand mehrmals am Tag ohne es sag ich mal bewusst wahrzunehmen und alles zu merken.
00:02:29: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Brain Behinds dem Podcast für Menschen die viel tragen die ständig mit Veränderungen umgehen müssen Und die Lust haben, Dinge zu lernen, die uns in der Schule bislang noch nicht beigebracht wurden und im Leben oft entscheidend sind.
00:02:44: Ich freue mich, dass du auch heute wieder mit dabei bist!
00:02:52: Oder vielleicht doch anders gesagt so was mache ich eigentlich?
00:02:56: Wenn ich sage, ich bin noch systemischer Hypno-Coach?
00:02:59: also was steckt da eigentlich hinter?
00:03:01: denn das ist tatsächlich eine der Fragen, die ich am häufigsten bekomme So, oh krass kannst du mich jetzt hypnotisieren und verliere ich denn die Kontrolle?
00:03:10: Und machst du das irgendwie so mit diesen Augen zu und dann weg sein.
00:03:13: Und die ehrliche Antwort ist nein!
00:03:16: Und gleichzeitig auch irgendwo ja nur eben ganz ganz anders als wirklich die meisten Menschen denken.
00:03:25: Wir schauen heute in dieser Folge einmal genau da drauf also was es eigentlich ein Transzustand in der Neuropsychologie.
00:03:33: Wir schauen auf innere Bilder, bis hin zur Frage was das auch alles mit Teamarbeit und Visionen und auch echter Veränderung zu tun hat.
00:03:41: Denn Trance ist tatsächlich kein Spezialzustand für besondere Menschen in besonderer Situation oder bei ganz besonderen Dingen sondern es ist eine Art und Weise wie dein Gehirn schon immer gearbeitet hat.
00:03:59: Wenn wir das Wortschip Nose hören Dann haben die meisten Menschen, und du kannst mal bei dir selber checken, sofort ein Bild im Kopf.
00:04:07: Da sitzt jemand auf der Bühne, ein anderer steht vielleicht davor und sagt mit tiefer Stimme so was wie ... Du röst jetzt sehr müde!
00:04:16: Sehr müde... Und du schließt die Augen und plötzlich tut die Person Dinge, die sie sonst nie tun würde.
00:04:22: Und vielleicht äht sie wie einen Hahn oder sie tanzt irgendwie komisch über die Bühnen?
00:04:27: Und das Publikum lacht meistens so.
00:04:29: Das Problem ist Das hat mit dem, was wir im Coaching mit hypnotischem Zustand oder einem sogenannten Trons-Zustand beschreiben.
00:04:39: Hat das wirklich nichts zu tun?
00:04:41: Das ist reine Show und diese Show funktioniert weil sie mit Erwartungen arbeitet.
00:04:47: Und die arbeitet in einer gewissen Gruppendynamik und die arbeitet auch mit Menschen, die mitmachen wollen!
00:04:52: Also da sitzen in der Regel Menschen, Die wollen das auch genau so erleben und das wollen die oft mehr als sie selber eben Wissen oder auch zugeben würden.
00:05:02: Und in der modernen hygnosystemischen Arbeit, so wie ich sie auch gelernt habe am Institut Dr.
00:05:07: Sonja Deutschmann, da gehen wir von etwas völlig anderem aus und zwar Menschen verlieren wenn sie enttäuscht sind nicht die Kontrolle, die wechseln allerdings den Modus indem sie erleben.
00:05:20: also das bedeutet du bist nicht irgendwie weniger bei dir oder weniger unter Kontrolle sondern du bist wirklich viel mehr bei dir.
00:05:28: Du bist viel mehr bei dir im Inneren anstatt dass wir, was wir so häufig sind eben im Außen unterwegs sind.
00:05:36: Wir nehmen das jetzt einmal nochmal ganz sauber auseinander und zwar... Also Trance ist kein mystischer Zustand.
00:05:43: es ist kein Sonderzustand zu dem nur manche Zugang haben.
00:05:45: also schon richtig manche haben besseren Zugang oder manche können besser in Trance kommen sage ich mal als andere.
00:05:51: am Ende ist Trance ein Aufmerksamkeitszustand Und immer dann, wenn deine Aufmerksamkeit sich bündelt und dein Erleben stärker von innen hergesteuert wird als das von außen.
00:06:03: Dann bist du in Trance.
00:06:04: Also wenn du innere Bilder zum Beispiel siehst – es ist ein tranceähnlicher Zustand!
00:06:09: Und der Gunther Schmidt, das ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Vertreter des hypnosystemischen Therapien und des hypnosisystemischen Coachings und auch des hypno-systemischen Beratungsansatz an dich also für Unternehmen Der beschreibt Trance nicht etwas Außergewöhnliches, sondern als ein Alltagsphänomien.
00:06:26: Und wir wechseln eigentlich permanent zwischen diesen verschiedenen Aufmerksamkeitsmodi und viele davon sind Trance zustände ohne dass wir nur darüber nachdenken oder sagen so oh da bin ich jetzt mal kurz in Trance oder so.
00:06:40: Ich meine vielleicht kennst du das aus dieser Sprosse bei euch war da gerade in Trans.
00:06:44: ja genau das ist das Alltag Phänomen.
00:06:48: Neurologisch betrachtet werden wir also schauen, so was passiert da beim Gehirn.
00:06:53: Ist das dein Hirn wechselt von diesem stark kontrollierten bewussten Modus?
00:06:58: Also wenn ich dir jetzt eine Rechneraufgabe stelle wie dreiundneunzig mal vierhundertfünfundzwanzig.
00:07:02: Dann bist du in einem sehr stark bewusstem Modus und der wird von deinem präferen Teilen Cortex gesteuert.
00:07:08: Wir wechseln, wenn wir in Trance gehen, in diesen Modus wo die unbewussten Prozesse dominieren Und da springt eben dieses Default-Mode-Network an, was wir in der früheren Folge schon mal besprochen haben.
00:07:21: Und dadurch werden dann die Außenreize gedämpft und deine Innenwahrnehmung wird stärker also für das, dass du empfindest und deine Gefühle, für das es da abgeht, für deinen Zustand wie es dir so geht.
00:07:33: Das klingt vielleicht ein bisschen abstrakt?
00:07:36: Und gleichzeitig überleg mal, du kennst das hundertprozentig aus eigener Erfahrung wenn deine Betrachtung vom außen sozusagen ins Innen geht und du wirklich bordwörtlich in dich hineinhorst und schaust, was da los ist.
00:07:49: Das ist ein Tonzustand!
00:07:53: Beispiele dafür sind wenn du komplett an dein Buch eintauchst und plötzlich merkst so eine Stunde ist vergangen oder wenn du beim Sport im Flow bist dass du alles andere um dich herum einfach vergesst und zum Beispiel deinen Körper einfach läuft und dann merkst du gar nicht wie viel du einfach schon z.B.
00:08:10: beim Joggen gelaufen bist Wenn du ein Gespräch führst, aber innerlich schon weiter denkst was als nächstes kommt und vielleicht gar nicht mehr hörst was die Person eigentlich sagt.
00:08:20: Auch das ist Trance!
00:08:22: Und auch wenn du schon mal ein inneres Bild vor dem Inneren Auge hattest oder ein Bild von dem Innerer Auge hatte, dass es Trance.
00:08:31: Und kannst dir vielleicht noch einmal vorstellen, wenn du abends im Bett liegst und du kannst nicht schlafen und du denkst an das Gespräch von morgen.
00:08:38: Du mahlst dir Situationen aus ne?
00:08:41: und du siehst das dann auf einmal vor dir, auch wenn es nicht da ist.
00:08:47: Du siehst Gesichter, du hörst Stimmen, du spürst dann vielleicht sogar wie dein Körper irgendwie reagiert, wie sich dein Herbst zusammensieht oder wie dein Herz schneller schlägt oder sowas.
00:08:57: Das ist kein Tagtraum sondern das ist ein Gehirn in einem hochaktiven und man nennt das Imaginationszustand!
00:09:05: Und neuropsychologisch ist es echt total bemerkungswert was da passiert Denn Untersuchungen zeigen, dass das Gehirn beim Vorstellen einer Situation dieselben neuronalen Netzwerke aktiviert wie beim tatsächlichen Erleben dieser Situation.
00:09:20: Nicht vollständig aber substanziell – es ist echt faszinierend!
00:09:24: Und der visuelle Cortex die motorischen Areale und die limbischen Strukturen, die alle antworten auf innere Bilder, auf inneres erleben fast genau so als wären sie real?
00:09:37: Das bedeutet... Das, was du dir vorstellst, das, was Du dir imaginierst hinterlässt echte Spuren in deinem Nervensystem.
00:09:45: Und deswegen sind Hypnosystemische oder sind innere Bilder in dieser hypnosystemischen Arbeit und ob das jetzt ein Coaching ist oder auch eine Beratung oder wo auch immer – die sind eines der wichtigsten Werkzeuge, die wir dann nutzen können!
00:09:59: Und wenn ich zum Beispiel mit jemandem arbeite und sage hey stelle Dir mal vor wie Du in dieser Situation ruhig und klar bist Zum Beispiel, dann frage ich vorher so warst du schon mal ruhig und klar?
00:10:08: Und er von meistens ja wahr ist.
00:10:10: Dann ist das keine Suggestion in dem Sinne von Ich rede irgendwas ein sondern dass es eine Einladung, eine neuronale Erfahrung zu machen also der Netzwerk da oben im Gehirn anzuschmeißen bevor die oder bevor diese reale Situation überhaupt eingetreten ist.
00:10:27: Denn unser Nervensystem was lernt nicht durch verstehen wir lernen nicht dadurch Dass wir Dinge immer wieder und wieder hören sondern wir lernen vor allem durch Erleben.
00:10:39: Und auch innere Bilder sind ein Erleben, aber eben von innen und nicht von der realen Situation selber.
00:10:49: Ich würde gerne noch auf einen Punkt eingehen, der vielleicht viel überrascht denn hypnosystemisches Arbeiten und ob das Coaching oder Beratung ist findet nicht auf der Coaching-Couch statt Oder vielleicht auch nicht nur oder generell auf der Couch oder sonst wo Sondern Im One-to-One-Scotching.
00:11:08: ist es vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar.
00:11:09: Wir schaffen einen berußen Rahmen, in dem jemand in einen fokussierten Innenzustand kommt und wo man dann Bilder imaginiert werden.
00:11:16: wir arbeiten eben mit den inneren Bildern, mit Körperwahrnehmungen, mit Sprache die gespürt werden.
00:11:22: also das hat eben ganz viel damit zu tun wirklich in sich reinzuspüren wo man das auch spürt und wir aktivieren da auch Ressourcen die schon da sind Die aber eben wenn wir so mit dem Alltag beschäftigten sage ich mal die nicht so zugänglich sind was viele aber nicht wissen Für eine systemische Prinzipien sind auch im Gruppenkontext wahnsinnig wirksam.
00:11:43: Zum Beispiel und das kennst du vielleicht schon, ihr habt einen Workshop mit dem Team oder vielleicht bist du auf Führungskraft und macht seinen Workshop und ihr seid vielleicht in einem Veränderungsprozess oder im Team ist.
00:11:56: irgendwas hat sich verändert.
00:11:58: es gibt vielleicht ne neue Struktur.
00:11:59: Leute kommen Leute gehen Neue Ausrichtungen neue Fragen Und irgendwann kommt immer der Moment.
00:12:06: viele Dinge, die ich immer, immer mache in meinen Workshops.
00:12:09: Und eine Sache ist immer, die sage so stell dir mal vor der Workshop ist zu Ende.
00:12:16: So, stell dir einmal vor du fährst nach Hause und du bist total zufrieden.
00:12:20: Du hast das Gefühl es hat sich für dich gelohnt.
00:12:22: So was ist dann passiert?
00:12:24: Das ist so eine Christianzufrage wenn man möchte in der Zukunft und damit versuchen wir dann eben in dieser hypnosisystemischen Beratungsarbeit diese Netzwerke schon bereit zu machen für die Dinge, die da passieren.
00:12:39: Oder auch so Fragen wie stelle ich vor alles hat sich gut entwickelt?
00:12:43: Wie sieht dein Arbeitsalltag dann aus?
00:12:44: oder stell dir vor dieser Integration hat gut funktioniert?
00:12:48: Woran hat das gelegen?
00:12:49: was hat es im Erfolg geführt beispielsweise?
00:12:51: Was siehst du?
00:12:52: Was fühlst Du?
00:12:53: Was ist jetzt anders als vorher?
00:12:55: allein nur dass du dir das vorstellst?
00:12:59: Es kann sein, dass du jetzt denkst, ist doch einfach nur eine kreativ oder eine Coaching-Übung, oder ein nettes Teambuilding-Event.
00:13:06: Oder ein Element was man da eingebaut wird.
00:13:09: Nur das was da passiert, dass es hüpft nur systemische Arbeit vom Allerfeinsten.
00:13:14: Diese Art von Fragen also so Vision Journeys nennen wir das zum Beispiel.
00:13:20: Oder diese zukunftsorientierten Fragen oder diese Ressourcen orientierten Fragen Die Laden eben gebt dazu an die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken.
00:13:30: und jetzt sind wir wieder da.
00:13:32: Sie aktivieren dann eben dieses Imaginationssystem und sie umgehen diesen rationalen Verteidigungsmechanismus, das gehören.
00:13:40: Der bei gerade bezahlbar Veränderungsprozessen immer so viel fragt, ja geht das überhaupt?
00:13:45: Ist es realistisch oder wird es schief gehen?
00:13:48: Die Fragen ist auch durchaus wichtig und berechtigt.
00:13:50: Also wenn man sagt, was für einen Erfolg darf man auch überlegen welche Hindernisse könnten im Weg stehen.
00:13:54: Das macht tatsächlich gute gute Strategieplanung sehr, sehr erfolgreich wird mittlerweile auch studieren zu.
00:14:00: Da könnte ich auch nochmal eine Folge zum Wachenfeld mit einer ein.
00:14:03: Auf jeden Fall diese Arten von Fragen ermöglichen was des Fakten und auch zum Beispiel Strategiepräsentation in der Regel nicht können.
00:14:12: Sie lassen den Menschen nämlich die Zukunft erleben bevor sie da ist!
00:14:17: Und ein Team das ein gemeinsames inneres Bild z.B.
00:14:21: von seiner Zukunft hat, dass es nicht dasselbe wie ein Team, das eine gemeinsame Folie gesehen hat wo die Zukunft irgendwie draufsteht.
00:14:28: Sondern das eine, dass es Information ist – die Folie mit dem Ziel und das andere ist Erfahrung!
00:14:34: Also wie sieht das Ganze dann aus?
00:14:36: Und selbst wenn es nur eine, sage ich mal, imaginierte Erfahrung ist, denn Erfahrungen verändern Systeme und die Informationen reichen nicht.
00:14:47: Das ist der Kern, warum ich sehr viel in meiner Arbeit, vor allem eben als Beraterin im Geschäftsführungskontext oder auch im Teamkontakt warum ich mit dieser Methodik der Arbeit oder die Bringe als ein sehr präzises Werkzeug für echten und vor allem spürbaren und nachhaltigen Wandel.
00:15:09: Warum ist Trance so höchsam?
00:15:13: Oder Ophypnose, also die Nose ist einfach eine Spellwelle Art der Trance.
00:15:20: Und vielleicht hast du auch schon mal gehört zu ja, ich hätte irgendwie Hypnosis-Session und ich habe mit dem Rauchen aufgehört oder ich hab endlich abgenommen, oder sonst was.
00:15:29: Und das hat auch so seinen Grund!
00:15:32: Denn wir sprechen in diesen Torszuständigen ja die unbewussten Prozesse an und unbewuste Prozese sind nicht nur schneller sie sind auch effizienter stabiler und nachhaltiger.
00:15:43: Wenn du zum Beispiel mal gelernt hast Fahrrad zu fahren dann denkst du da drüber ja nicht mehr nach sondern machst einfach.
00:15:49: Und wenn du aber anfangen würdest darüber nachzudenken Dann könnte ich mir vorstellen, dass es sogar erst mal schlechter wird.
00:15:56: Deine Performance auf dem Fahrrad, ne?
00:15:57: Irgendwie, dass das Lenken erstmal wieder schwieriger wird und dass man vielleicht sogar umkippt oder so, wenn man vergisst zu treten... Also wenn du über alles gleichzeitig nachdenken würdest!
00:16:06: Und das gilt für extrem viele Bereiche wie Selbstvertrauen, wie Stressreaktion, wie Kommunikationen oder auch Gewohnheiten.
00:16:16: Dinge die dich im Alltag wirklich steuern, das sind selten die, die du dir vornimmst.
00:16:22: Sondern das sind die in deinem System automatisch
00:16:25: ablaufen.".
00:16:26: Das ist auch der Grund warum eine reine Einsicht sehr, sehr selten zur echter Veränderung hört.
00:16:31: Ich sitze auch regelmäßig mit Menschen zusammen gerade im Coaching, die sagen ja ich verstehe mein Thema perfekt, ne?
00:16:39: Weißt du, dass ich das schon anders machen möchte?
00:16:46: Ich nehme X, Y und Z vor.
00:16:48: Das sind wir auch wieder supergut mit Vorsetzen!
00:16:50: Ich weiß auch, dass mir beispielsweise Rauche nicht gut tut... Und gleichzeitig schaffen sie es aber nicht ihr Verhalten dazu ändern oder eine andere strategierende Tag zu legen.
00:17:00: Das hat tatsächlich wenig mit der Kompetenz zu tun oder dass da so wenig Wissen da ist, sondern das System, das dieses Verhalten steuert was eigentlich so gegen das geht, was dieser Mensch haben möchte.
00:17:14: Das läuft nicht auf der Ebene ab, wo Verstehen passiert.
00:17:18: Deswegen ist TROS der Zugang zu diesem System um es einzuladen neue Verbindungen zu bilden also neue innere Bilder zu kreieren, neue Erfahrungen, Imaginationen zu machen und neue Automatismen damit anzulegen.
00:17:34: Denn es ist einfach nachgewiesen dass Veränderung nicht mit Denken beginnt sondern Veränderungsbeginn eben mit den Erleben und unser Gehirn macht tatsächlich kaum einen Unterschied, ob das ein reales Erleben ist oder ob es ein imaginiertes Erlebnis.
00:17:54: Kommen wir jetzt zu dem Teil was du dir vielleicht konkret mitnehmen kannst und ich verspreche dir das geht nicht darum dass du jetzt hier irgendeine Technik lernst oder so sondern es geht einfach da drum Dinge nochmal aus einer anderen Perspektive zu beobachten und einfach Dinge wahrzunehmen die du vielleicht eh schon die ganze Zeit tust.
00:18:13: also der erste Mind Move Erkenne deine eigenen Trancezustände.
00:18:18: Achte heute einfach mal da drauf, wann bist du komplett in irgendwas versunken?
00:18:22: Also es kann auch sein, dass die eben hinterher ist auffällt und man macht sie einfach bewusst.
00:18:26: So wann läuft etwas wie ganz automatisch ab?
00:18:29: Wann hast Du ein inneres Bild vor Augen und ohne das Du es jetzt tief erzeugt habt?
00:18:33: ne also dann kommt da einfach was Und das sind eben diese Zustände wo unser Gehirn auf besonders effizient arbeitet wird ja einfach erwarten oder einfach sagen, so hey sei neugierig das mal wahrzunehmen was da eigentlich passiert.
00:18:50: Anstatt dass sie da einfach durchrauschen.
00:18:52: denn da drin liegt immer eine ganz ganz besondere Kompetent und das ist eben etwas aus dem Inneren heraus kommt nicht aus dem Äußeren und mit dieser Kompetenz kann man eben wunderbar arbeiten.
00:19:05: Der zweite Mindmove ist schau doch einfach mal welche inneren Bilder dich so steuern weil wir haben alle innere Bilder, die unser Erleben halt prägen und oft nimmt es aber keine Positiven.
00:19:16: So zum Beispiel das Bild vom Gespräch was heute schiefgehen könnte oder das innere Bild von sich selbst dass ich irgendwie sage ja bist du nicht gut genug oder so?
00:19:27: Oder vielleicht auch so das Bild von der Zukunft die sich total anstrengend wird.
00:19:30: Oh Gott wenn ich in die Woche denke meine Güte ne!
00:19:32: Das wird super anstrecken Und genau das ist der entscheidende Punkt.
00:19:35: Diese Bilder sind keine neutrale Beobachtung, sondern das sind ja aktive Inputs- und Snaffensysteme – das sagen wir uns hier selber!
00:19:42: Und dein Gehirn reagiert auf sie egal ob die wahr sind oder nicht?
00:19:46: Dein Gehirne reagiert mit Gefühlen, mit Gedanken auch körperlich.
00:19:51: also das wirst du auch merken.
00:19:53: wenn wir daran denken dass die Woche eine Katastrophe wird dann tut sich auch was bei uns in unserem Körper.
00:19:57: In der Regel werden wir einfach nervöser.
00:20:02: Wo habe ich diese inneren Bilder, sondern welche inneren Bildern hab' ich?
00:20:06: Weil wir haben alle innere Bilder.
00:20:08: Und wenn ich die oder diese innerer Bilder, die ich habe, welche sind das?
00:20:14: und was tun sie gerade für mich in meinem System und welche bräuchte ich denn eigentlich?
00:20:19: welche innereren Bilder damit ich mein System ein Stück weit besser steu'n'.
00:20:30: Ja, das gilt für mich persönlich.
00:20:32: Es gilt vielleicht auch für dich persönlich wie auch für Team oder für Unternehmen.
00:20:35: Das ist Visionen für Orientierung nutzten und nicht nur als irgendwie so schlappe Zieleformulierungen irgendwie sondern wenn du zum Beispiel das nächste Mal über dich in deine Zukunft nachdenkst ob das jetzt beruflich ist privates welcher Kontext auch immer dann stopp diese Analyse die wir da oft fahren ganz kurz und frag dich stattdessen Wie fühlt sich das für mich an, wenn es gut ist?
00:20:58: Was sehe ich?
00:20:59: Was ist das Zielbild?
00:21:00: Was spüre ich in meinem Körper, wenn ich diese Zukunft eben vor mir habe.
00:21:04: Also wie sieht dieses Bild aus?
00:21:06: Was erscheint da von meinem inneren Auge?
00:21:08: und das ist ein neuropsychologisches Werkzeug du lässt dein Gehirn schon eine Erfahrung machen bevor's die Realität tut.
00:21:15: also da werden eben schon Netzwerkbahnen im Gehirnt angelegt Und diese schon kleinen selbst als imaginierte Erfahrungen sind Die verändern das System im Prinzip den Weg, den du dahin gehen wirst und legen schon so ein bisschen eben was dafür an dass du dein Ziel leichter erreichen wirst.
00:21:37: Ich glaube viele haben einfach ein sehr verzerrtes Bild davon was in unserem Kopf eigentlich so abgeht und passiert.
00:21:45: Und wir denken also das beobachte ich zumindest Wir denken sehr sehr häufig noch wir wären vor allem bewusst unterwegs, rational kontrolliert klar man kann alles abwägen messen KPI's und so.
00:21:57: In Wirklichkeit sind wir aber ein System, also wie Menschen das größtenteil automatisch funktioniert und dass von inneren Bildern gesteuert wird.
00:22:05: Und von innerer Überzeugungen die wir oft aber nie bewusst gewählt haben und die kommen aus unseren Erfahrungen, die kommt auch aus unserer Persönlichkeit, sie kommen aus den Kontexten in dem wir sind.
00:22:15: Das arbeitet einfach im Zuständen, die wir selten benennen und geschweige denn nutzen.
00:22:19: Und das ist eben eine enorme Ressource, denn hinter all diesen sag ich mal auch, ja, abstechen oder hinter dem was wir halt tun und die Bilder, die da kommen.
00:22:28: Die Gedanken, die wir haben, da steckt immer eine Kompetenz für uns selber drinnen.
00:22:32: Die Frage ist halt nur arbeitet dieses System... ...für dich?
00:22:39: Dein System!
00:22:39: Oder arbeitet es gegen
00:22:40: dich?!
00:22:41: Wenn ich mir jetzt ständig sage du bist nicht gut genug dann arbeitet das auf jeden Fall gegen mich.
00:22:44: wenn ich mir aber sage so Du kannst alles schaffen, was du willst Dann arbeitet es halt für mich.
00:22:48: Und bei beiden dieser Sätze habe ich halt Bilder vor Augen.
00:22:51: Da stecken wir mitten drin und das ist kein Trick.
00:22:55: Das ist keine Technik für irgendwie nur für Eigengewalt oder irgendwas, sondern es ist eine Art wie dein Gehirn schon immer gearbeitet hat.
00:23:03: Und du kannst einfach lernen, dass für dich noch etwas besser zu nutzen – und zwar bewusster zu nutzen in deiner Arbeit, in Beziehungen, in der Art, wie Du Veränderung gestaltet hast für Dich oder eben auch für andere.
00:23:15: Oder du kannst es eben einfach komplett weiterhin in den Gipfel überlassen was auch völlig okay ist und gleichzeitig sind ich davon überzeugt dass da Ressourcen auf der Strecke bleiben, die du wahrscheinlich sehr gut gebrauchen könntest.
00:23:30: Wenn du beim nächsten Mal gedanklich ein bisschen weg bist oder ein Interessebild auftaucht dann schau doch einfach mal neugierig hin und überleg mal so hey was ist eigentlich gerade los?
00:23:40: Was beschäftigt mich?
00:23:42: Weil da einfach etwas total interessantes passiert und weil du Informationen aus der guten unwillkürlichen bekommst einfach für dich einen anderen Weg oder eine andere Haltung zu entwickeln und mit diesen Informationen anders arbeitest als vorher.
00:24:02: Vielen Dank, dass du heute dabei warst.
00:24:04: hinterlasst mir gerne deine Fragen zum Thema Trance und Hypnose!
00:24:08: Und ich hoffe es hat dir gefallen.
00:24:10: lasst gern ein Kommentar oder ein Stern da und ich freue mich wenn du auch nächste Woche wieder mit dabei bist.
00:24:16: Mach's gut!
00:24:21: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonnier supergernen Podcast oder teil ihm mit jemandem der vielleicht auch davon profitieren könnte.
00:24:29: Wenn du ein bisschen tiefer einsteigen willst findest du in Show Notes noch einen Link.
00:24:33: da findest Du weitere Informationen, Masterclasses und Dokumente für Dich zum Runzerladen.
00:24:38: uns selbst weiterarbeiten!
00:24:40: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
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