Episode 28: Die neuro-logische Systemtriade

Shownotes

Worum geht's in dieser Folge?

Wir glauben gerne, dass unser Verstand das Steuer hält. Dass wir rational entscheiden, wenn wir wollen. Dass Gefühle und Körper folgen. Aber die Neurowissenschaft zeigt: Das ist eine komfortable Illusion. Gedanken, Gefühle und Körper sind ein einziges, hochintegriertes System – die neurologische Systemtriade. Diese Folge erklärt, wie die drei Winkel dieses Dreiecks zusammenwirken, warum das emotionale Erfahrungsgedächtnis stärker ist als jede Ratio, und was das für dein tägliches Erleben, deine Entscheidungen und deine Entwicklung bedeutet.

Key Takeaways

  • Gedanken, Gefühle und Körper sind kein Dreiklang unabhängiger Systeme. Sie bedingen sich gegenseitig – ununterbrochen und in jede Richtung.
  • Abwertende Gedanken aktivieren das emotionale Stresssystem und erzeugen messbare körperliche Reaktionen: Cortisolanstieg, Muskelspannung, Herzratenvariabilität. Der Körper trägt Gedanken – ob wir wollen oder nicht.
  • Die Somatic Marker Hypothesis (Damásio) zeigt: Ohne emotionale Signale aus dem Körper trifft das rationale Denken keine guten Entscheidungen. Gefühle sind Information, keine Störung.
  • Das emotionale Erfahrungsgedächtnis (implizites Gedächtnis, Amygdala) ist schneller, tiefer verankert und stärker als rationales Denken. Es speichert nicht Fakten, sondern gefühlte Erfahrungen – und aktiviert sich automatisch.
  • Der Low Road (LeDoux): Die Amygdala verarbeitet bedrohliche Signale, bevor der präfrontale Kortex überhaupt reagiert hat. Deshalb wissen wir oft erst im Nachhinein, was uns getriggert hat.
  • Die Polyvagal-Theorie (Porges) zeigt: 80 Prozent der Nervenfasern im Vagusnerv laufen vom Körper zum Gehirn – nicht umgekehrt. Der Körper ist kein Befehlsempfänger. Er ist ein aktiver Informant.

- Der schnellste Weg zur Veränderung emotionaler Zustände führt nicht über Denken, sondern über den Körper. Atmung, Haltung, Bewegung sind direkte Eingangswege ins emotionale System.

Erwähnte Konzepte & Forschende

  • Somatic Marker Hypothesis & „Descartes' Irrtum" – António Damásio
  • Low Road der Amygdala & emotionales Erfahrungsgedächtnis – Joseph LeDoux, New York University
  • Polyvagal-Theorie & Vagusnerv als Zweispurstraße – Stephen Porges
  • Implizites vs. explizites Gedächtnis – Daniel Schacter, Harvard University
  • Der Darm als „zweites Gehirn" – Michael Gershon, Columbia University Quellen & Wissenschaft
  • Damásio, A. (1994): Descartes' Error: Emotion, Reason, and the Human Brain. Putnam Publishing.
  • Damásio, A. (1999): The Feeling of What Happens: Body, Emotion and the Making of Consciousness. Harcourt.
  • Bechara, A. & Damásio, A.R. (2005): The somatic marker hypothesis: A neural theory of economic decision. Games and Economic Behavior, 52(2), 336–372.
  • LeDoux, J.E. (1996): The Emotional Brain. Simon & Schuster.
  • LeDoux, J.E. (2000): Emotion circuits in the brain. Annual Review of Neuroscience, 23(1), 155–184.
  • Porges, S.W. (2011): The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-Regulation. Norton.
  • Porges, S.W. (2025): Polyvagal theory: a journey from physiological observation to neural innervation and clinical insight. Frontiers in Behavioral Neuroscience, 19.
  • Gershon, M. (1998): The Second Brain. Harper Collins.
  • Schacter, D.L. (1987): Implicit memory: History and current status. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 13(3), 501–518.

Transkript anzeigen

00:00:06: Willkommen bei The Brain Behind, deinem Podcast für gehörngerechte Kommunikation, mentale Klarheit und smarte Moves im echten Leben.

00:00:21: Mein Name ist Anne, Gründerin der Change- und Kommunikationsberatung Constant Change, Creator von the Narrow Groove und host dieses Podcasts.

00:00:29: Hier bekommst du wissenschaftliche Impulse für ein leichter Umgang mit Druck und Stress und die Message, dass Du mit Deiner Herausforderung alleine bist!

00:00:41: Vielen Dank fürs Reinhören Und viel Spaß mit dieser Episode.

00:00:52: Heute spreche ich mit dir über ein Thema, das wollte ich schon lange, lange, lang immer besprechen und irgendwie passt es jetzt gerade perfekt rein!

00:01:00: Und du darfst jetzt erst mal wieder vorstellen – vielleicht kennst du so eine Situation?

00:01:06: Du stehst vielleicht vor einem wichtigen Gespräch, vor einer Gehaltsbehandlung, vor auf nem herausfordernden Feedback-Gespräch oder auch ne Präsentation von dem Vorstand, so lege ich aber auch im Privaten irgendwas Und du weißt eigentlich ganz genau, was du sagen willst.

00:01:21: Du hast dich super gut vorbereitet.

00:01:23: Du hasst dir alle Argumente zurechtgelegt.

00:01:25: Du bist – wenn man das jetzt mal rein rational betrachtet – richtig gut aufgestellt und dann gehst du rein... ...und dann passiert etwas!

00:01:33: Dann geht dein Herz vielleicht irgendwie los.

00:01:35: also dann fängt es stärker an zu schlagen und dann pfängst du vielleicht einen zu schätzen.

00:01:40: Vielleicht zieht dich auch dein Magen zusammen.

00:01:42: Vielleicht klingt deine Stimme auf einmal ein Tick höher als Gebäude oder Zitrika Irgendwie.

00:01:47: so was passiert da gerade.

00:01:49: Und diese superglasplanen Gedanken von vorhin, die sind weg oder zumindest vielleicht nicht ganz weg aber irgendwie viel schwerer abrufbar.

00:01:58: und dann fragt man sich vor allem auch hinterher so hey was war denn das?

00:02:02: So ich weiß doch eigentlich was ich kann Ich weiß doch ganz genau was mein Stil war Was ich sagen wollte nur irgendwie hat es grade nie geklappt.

00:02:10: und was da passiert ist Das hat einen Namen und dass is Etwas, was manchmal auch so als ja irgendwie hat sich hingekriegt oder die jetzt nicht hingekrägt.

00:02:21: Oder vielleicht als sensibel irgendwie auch beteignet wird ist es aber alles nichts sondern das ist wieder eine Neurobiologie und das erklärt etwas Fundamentales darüber wie wir eigentlich wirklich funktionieren.

00:02:32: Hi!

00:02:32: Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Brain Behinds dem Podcast für Menschen die viel tragen mit Veränderung umgehen müssen und dürfen und die Dinge wirklich verstehen wollen.

00:02:42: Ich freue mich, dass du auch heute wieder mit dabei

00:02:45: bist.".

00:02:46: Und mein Thema heute lautet ... Das klingt sehr technisch – und ist es nicht!

00:02:55: Es ist im Grunde die Antwort auf eine der Fragen, die ich in meiner Arbeit mal wieder sehr, sehr häufig höre.

00:03:01: Und zwar ist das ja, warum weiß ich was ich tun soll?

00:03:04: Und warum tue ich jetzt eigentlich trotzdem nicht?

00:03:06: Oder warum habe ich nicht auf meinen Bauch

00:03:08: gehört?!

00:03:10: Das war ja irgendwie klar, wenn man mal überlegt wie mein Körper da reagiert hat.

00:03:16: Und ich schaue heute auf dieses Dreieck das wirklich unser Erleben und unser Verhalten steuert.

00:03:21: Und zwar ist es das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und deinem Körper.

00:03:29: Ich zeige dir auch genau auf warum diese drei nicht getrennt voneinander funktionieren – auch wenn wir das immer noch glauben oder viele von uns glauben!

00:03:38: Und warum dein Körper eigentlich denkt und warum deine Gefühle entscheiden.

00:03:43: Und warum deine Ratio, also dein logisches Denken so wichtig wie sie ist in diesem System oft weniger Macht hat als wir alle gerne glauben würden.

00:03:54: Am Ende sage ich dir noch was das für dich bedeutet ganz konkret im Alltag auch in Krisensituationen in Veränderungsprozessen.

00:04:01: Es geht wieder mal nicht darum irgendwie weniger zu denken sondern sich den Spielern in diesem System sich dessen einfach bewusst zu werden und denen die Aufmerksamkeit hat, dahin zu richten wo es gerade Sinn macht.

00:04:14: Und auch mal da Aufmerksamkeit hinzugeben wo sie's auch wirklich verdient haben und das ist vor allem tatsächlich unser Körper.

00:04:25: fangen wir mit der Idee an die auf den ersten Blick total selbstverständlich klingt dass dann aber doch gar nicht so is und zwar Wir sind als menschen gewohnt uns selbst als denkende wesen zu verstehen.

00:04:37: Es gibt einen sehr berühmten Philosophen, der hat mir gesagt, das war der Descartes.

00:04:41: Der hat gesagt, denke also bin ich!

00:04:45: Wir glauben also, dass unsere Entscheidungen unser Verhalten und unser Erleben vor allem aus dem Kopf kommen.

00:04:51: Das sagt dieses Zitat eigentlich sehr ausdrücklich.

00:04:56: Also aus Überlegungen und Ausabwägungen, aus Plänen – das ist aber tatsächlich nur ein Drittel der Geschichte.

00:05:03: Denn in der hypnosystemischen Arbeit, auch an der modernen Neuropsychologie da hat sich in den letzten Jahren ein Bild durchgesetzt das ich auch gerne die neurologische Systempriade nenne.

00:05:16: Und zwar ist es das Zusammenspiel von Gedankengefühlen im Körper.

00:05:20: diese drei Systeme eine getrennte Einheit oder keine getrennten Einheiten sondern wir sind ein einziges ein hoch integriertes Netzwerk und sie bedingen sich gegenseitig in jede Richtung in jedem Moment und ohne Pause.

00:05:34: Das bedeutet also, was du denkst beeinflusst, was Du fühlst – und auch was dein Körper tut!

00:05:41: Und was Du fühlst, beeinflußt wiederum was Du denkst und auch wie Dein Körper reagiert….

00:05:46: …und was Dein Körper tut, beeinflust was Du denkt und auch Was Du fühlsst.

00:05:52: Das mag jetzt sehr abstrakt fliegen und deswegen lass mich noch mal konkreter werden also.

00:05:56: Du hast beispielsweise einen Gedanken über Dich selbst Zum Beispiel.

00:06:01: wir gehen mal mit einem abwertenden Gedanken wieder einmal rein, was sich die meisten dann doch damit identifizieren können.

00:06:06: Zum Beispiel ich bin nicht gut genug dafür.

00:06:09: Das schaffe ich sowieso nicht oder die anderen sind alle besser als ich.

00:06:13: Was passiert in dem Augenblick?

00:06:15: Dein emotionales System registriert diesen Gedanken nicht wie eine neutrale Information sondern unser Gehirn klappt uns ja alles was wir denken.

00:06:22: deswegen registrierte es das als eine Bedrohung.

00:06:26: Dann springt wieder unser Alarmzentrum an, die Ermückter lah.

00:06:28: Das Cortisol steigt und dein Körper... genau!

00:06:32: ...er reagiert entspricht.

00:06:34: Du spürst vielleicht bei Anspannung in der Brust eine Schwere in den Schultern.

00:06:37: Vielleicht wird deine Atmen schneller.

00:06:39: Manchmal sogar.

00:06:40: es kann so weit kommen dass das eben zu Schlafstörungen geht auch Verdauungsprobleme, Erschöpfung ohne so einen richtig erkennbaren Grund.

00:06:48: Und dann schließt sich der Kreis wider.

00:06:50: Also ein Körper der unter Dauer Stress Signale ans Gehirn sendet Da werden die Gedanken eben noch negativer, noch enger und auch noch pessimistischer.

00:07:00: Und das ist dann... Das ist ein Teufelkreis wenn man gut möchte?

00:07:04: Das ist aber jetzt keine Wäche mal wieder in dem Sinne sondern so funktionieren wir einfach.

00:07:09: So funktioniert unser Gehirn, so funktioniert unser System.

00:07:12: Genauso funktioniert es natürlich auch anders herum.

00:07:14: also wenn du zum Beispiel einen ganz entspannten Körper hast.

00:07:17: Wenn haste eine tiefere Atmung, du hattest automatisch ne aufrechtere Haltung deine Schultern sind entspannter Und dein Gehirn denkt auch plötzlich wieder klarer und Entscheidungen fühlen sich dann auch meistens leichter an.

00:07:29: Der Blick wird weiter.

00:07:31: Das ist eben dieses Dreieck, dieses Zusammenspiel aus Körper, Gefühle und Gedanken.

00:07:37: Wir schauen uns jetzt jeden Winkel noch mal einzeln an.

00:07:40: Beginnen wir in der Stelle damit, womit wir uns in der Regel am stärksten identifizieren?

00:07:45: Und das sind unsere Gedanken oder auch unsere Ratio!

00:07:48: Das sitzt ja in deinem präfrontalen Quartex – es ist der Teil des Gehirns direkt hinter deiner Stirn Und das ist das, was wir gemeinhin als Denken verstehen.

00:07:56: Also der Plan, der weckt ab, der analysiert, da zieht Schlussfolgerung und der ist eben auch zuständig für diese reaktionalen Entscheidungen – für auch moralische Urteile, auch für langfristiges Denken!

00:08:08: Das ist schon sehr beeindruckend, denn es ist doch so ein bisschen der Stolz von uns als Späten.

00:08:14: Wir sind halt immer sehr stolz auf unsere Ration wenn wir Dinge eraktional auch begründen können.

00:08:19: Das hat aber einen sehr entscheidenden Nachteil, und zwar der Präfernteile.

00:08:23: Cortex ist wahnsinnig langsam.

00:08:25: Der braucht Energie!

00:08:27: Und das ist jetzt der entscheidende Punkt?

00:08:31: Der ist nachgeschaltet.

00:08:33: Und zwar hat der neue Wissenschaftler Antonio Damasio in einem bahnbrechenden Buch –das heißt sogar– Descartes Irthum auf den Punkt gebracht.

00:08:42: Er hatte nämlich Patienten untersucht die Schäden im präferenteilen Cortex hatten Also dem Teil der Kognition und emotionale Signale verbindet.

00:08:50: Und diese Menschen waren rational vollkommen intakt, also sie konnten super klar denken, die konnten argumentieren, die könnten abwägen, die konnte fantastisch immer noch analysieren alles gut nur wie konnten keine Entscheidungen treffen?

00:09:03: Sie konnten nicht mal einfache Entscheidungen treffen weil die emotionalen Signale fehlt haben!

00:09:10: Die dem rationalen Denken überhaupt erst eine Richtung geben.

00:09:15: Und das ist echt so faszinierend.

00:09:17: Also da konnte diese Hypothese, ich denke also bin ichs schön widerlegt werden – es ist ja noch nicht meine Hypothesis, weil er nur für eine Philosophische Aussage war und Damasio hat das damals eben seine somatischen Markerhypothese genannt die Hypothese also dass unser Körper Erfahrungen mit einem emotionalen Fingerabdruck markiert.

00:09:39: Also zum Beispiel dieses Gefühl im Bauch Manchmal ein wohliges Gefühl, aber auch ein unwohliges Gefühl.

00:09:45: Oder ein leichtes Ziehen in der Brust oder eine Wärme, wenn etwas so richtig-richtig gut ist und sich gut anfühlt.

00:09:52: Und das sind Informationen – und das sind oft schnellere unpräzisere Informationen als unsere Ratio, also unser Gedanken alleine liefern können!

00:10:02: Was heißt das ganz konkret?

00:10:04: Also die Ratio ist natürlich unverzichtbar, sie ist nicht der Kapitän Sie ist nicht das Steuerungselement, sondern sie ist bestenfalls der Navigator, der die Karte lesen kann.

00:10:14: Während des Steuers aber von was anderem gehalten, da es viel, viel tiefer liegt.

00:10:22: Und damit kommen wir auf den zweiten Winkel und zwar den Gefühlen.

00:10:27: Man nennt es auch das emotionale Erfahrungsgedächtnis und das ist das System über das noch am wenigsten gesprochen wird.

00:10:34: Egal in welchem Kontext, über Gefühle, also es kommt schon langsam mehr... Aber gerade auch im Wirtschaftskontakt wird noch sehr wenig über Gefühle gesprochen und gleichzeitig steuern die aber am meisten.

00:10:46: Und hier ist die ganz entscheidende Unterscheidung, es gibt zwei Arten von Gedächtnis und zwar einmal das explizite Gedächnis also das was du ganz bewusst abrufen kannst wie dein Name, das Geburtsdatum, deinen Kindern oder die Argumente für eine Gehaltsverhandlung.

00:11:01: Das ist das Gedächenes auf das du referenzierst wenn du sagst ja ich erinnere mich daran.

00:11:06: Und dann gibt es aber noch das impliktierte Gedächtnis und das ist das emotionale Erfahrungsgedächtnissen.

00:11:12: Das speichert keine Pakten, sondern das speicherte Erlebnisse und das speigerte vor allem die emotionale Qualität dieser Erlehnisse also wie sich was angefühlt hat, was zum Beispiel sicher war wenn etwas gefährlich war, wenn wir Schmerzen gespürt haben oder auch zb sowas was Liebe bedeutet.

00:11:31: Also das ist sehr stark emotional Und dieses System, das sitzt ganz tief im limbischen System und es ist also sehr alt.

00:11:42: Es ist viel, viel älter als der prefrontale Cortex.

00:11:45: Der prefrontal Cortex ist evolutionsmäßig erst relativ später zugekommen – und es arbeitet blitzschnell!

00:11:52: Es ist wesentlich schneller.

00:11:53: die Informationsverarbeitung eben in impliziten Gedächtnissen, also in emotionalen Erfahrungsgedächtnis ist viel viel schneller als die im präfrontalen Cortex.

00:12:03: Und der Ledu, den habe ich auch schon das ein oder andere Mal hier in dem Podcast erwähnt.

00:12:08: Der hat es in seiner Forschung auf Amygdala nochmal klargemacht.

00:12:11: Die Amygdalas empfängt diese sensorische Information viel schneller als die präfrontale Cortex und sie verarbeitet, bewertet und sie reagiert bevor das rationale Denken überhaupt weiß dass etwas passiert ist.

00:12:25: Das ist dann der sogenannte Low Road also der direkte Weg von der Wahrnehmung für Reaktionen ohne Umweg über die Ratio.

00:12:32: Also das ist dieses Reflexartige, was man auch so kennt.

00:12:35: Wenn man zum Beispiel irgendwie stehen bleibt in der Kreuzung und merkt erst danach dass die Ampel auf Rot gesprungen ist.

00:12:39: Man hat es gar nicht registriert aber unser Unbewusstes hats registrierd.

00:12:43: Und der ist also dieses... Dieses emotionale Erfahrungsgedächtnis, diese Low Road is für die Grundstimmung unseres Erlebens verantwortlich.

00:12:53: Was bedeutet das wieder an der Praxis?

00:12:57: sehr intensive Erfahrung hat, dass zum Beispiel das Fehler zu Scham führen oder dass man bei Fehlern ärgern kommt.

00:13:03: Dann trägt es dein emotionales Erfahrungsgedächtnis und diese Verbindung nicht als eine Erinnerung, die du abrufen kannst aber als ein Reaktionsmuster, dass dich automatisch aktiviert wenn du heute in einer ähnlichen Situation kommst Selbst wenn das vielleicht gar nicht was mit einem Fehler zu tun hat, aber wenn dein emotionales Erfahrungsgedächtnis das irgendwie damit verbindet dann reagiert dein Körper automatisch ohne dass du logisch abrufen kannst.

00:13:30: Warum?

00:13:31: Und das kennst du vielleicht auch, dass man sich manchmal praktisch weiß gerade gar nicht warum ich so reagiere wie ich reagiere.

00:13:37: Das kann Freude sein es kann aber auch Wut sein ist kein Trauer sein.

00:13:40: Manchmal versteht man sich selber nicht und das ist weil das eben nicht explizit abrufbar ist im Gedächtnis sondern weil das in deinem impliziten Erfahrungsgedechnes gespeichert ist.

00:13:51: Das ist ein System, das hat eben einfach gelernt zu schütten.

00:13:55: Und ich hatte das jetzt auch kurz und wieder total spannend... Da bin ich jetzt auf... Es sind Zube tatsächlich wieder draufgekommen als ich für diesen Podcast recherchiert habe!

00:14:04: Ich hatte vor vielen, vielen Jahren mittlerweile eine schlechte Erfahrung in einem Kontext, in dem ich jetzt gerade wieder bin.

00:14:11: Obwohl die Person ganz andere ist, obwohl die Situation ne ganz andere isst, der Kontext ist einfach ähnlich Und das war damals echt schlimm für mich.

00:14:21: Das hat sehr viel Stress gesorgt in meinem Leben und diesen Stress habe ich wieder total reingebracht, obwohl es noch nicht notwendig ist und dass jetzt einfach eine andere Situation ist.

00:14:34: aber mein emotionales Erfahrungsgedächtnis fühlt sich wieder so wie damals und deswegen reagiert mein Körper.

00:14:44: oder dadurch, dass ich mich mit diesem Thema jetzt hier nochmal auseinandergesetzt habe ist mir das tatsächlich wieder bewusst geworden.

00:14:48: Dass es daran liegen könnte und seitdem ich das weiß und seit dem ich darüber gesprochen habe reagiert mein Körper tatsächlich auch ein bisschen anders.

00:14:57: Denn das Entscheidende hier ist das emotionale Erfahrungsgedächtnis also deine Gefühle.

00:15:02: dieses System ist stärker als die Ration.

00:15:05: Das ist nicht weil wir irrationale Liebewesen sind oder so sondern, weil das einfach viel schneller ist.

00:15:12: Das ist viel älterer das System, dass es tiefer verwurzelt und das hat viel mehr Erfahrung gespeichert als wir je bewusst abrufen

00:15:20: könnten.".

00:15:22: Und wer glaubt?

00:15:23: Könne sein emotionales Erfahrungen-Gedechenes allein mit rationalen Argumenten umprogrammieren!

00:15:28: Der kämpft damit der falsche Wahrverletzung nicht.

00:15:31: Also das funktioniert an dieser Stelle.

00:15:32: Es ist vielmehr die Frage wie integrieren wir das gut.

00:15:36: Und da kommt nämlich noch ein... die dritte Dimension dazu, also der dritte Winkel von der neurologischen Systemtriade.

00:15:44: Und das ist der noch am meisten unterschätzte Teil.

00:15:48: und der Körper.

00:15:49: Das kommt jetzt mittlerweile auch ein bisschen mehr – vielleicht hast du schon mal so weiter gehört wie Embodiment oder wenn man möchte Atmung, Atemtechniken, Breathwork, Breathcoaching und so.

00:16:02: Das sind auf alles Themen diese Richtung.

00:16:05: Wir denken nämlich den Körper meist nur in diese eine Richtung, und zwar das Gehirn gibt Befehle.

00:16:09: Und der Körper führt aus!

00:16:11: Das Gehirne entscheidet und der Körper macht.

00:16:13: Das ist sogar anatomisch gesehen falsch denn... Der Vargussnerv, den hast du vielleicht auch schon mal gehört, es ist der längste Hirnenerf des menschlichen Körpers und er verbindet das Gehirn mit den meisten inneren Organe und läuft vom Hirnstamm durch den Hals dann durch den Brustkorb bis in den Bauch.

00:16:30: und der ist wie so ne zweispurige Autobahn also hin-und zurück.

00:16:34: Und der Stephen Poichess, auch Neurowissenschaftler und Begründer auf der Polybergall Theorie.

00:16:39: Der hat es sehr entscheidend beschrieben – und zwar ungefähr achtzig Prozent der Nervenfasern im Bargussnerv laufen von unten nach oben!

00:16:48: Also vom Körper zum Gehirn.

00:16:51: Und nur zwanzig Prozent laufen in die andere Richtung.

00:16:55: Also vom Gehirnen in den Körper.

00:16:56: das bedeutet dein Körper sendet mehr Informationen ans Gehirne als das Gehirnt an den Körper schickt.

00:17:03: Das war für mich nochmal so eine krasse Erkenntnis wieder, dass unser Körper einfach so-so smart ist und wir den noch viel mehr einsetzen dürfen wenn es eben darum geht auch zum Beispiel gute Entscheidungen zu treffen.

00:17:16: Das bedeutet dann Herzschlag beeinflusst deine Stimmung, kleine Darmtätigkeit beinflusste seine Gedanken.

00:17:22: Dein Darm hat sowieso ein eigenes Nervensystem mit ungefähr ich glaube das waren über hundert Millionen Roundabout Nervenzellen.

00:17:29: Deswegen sprechen Wissenschaftler so schon von einem zweiten Gehirn.

00:17:33: Und deine Körperhaltung beeinflusst zum Beispiel auch, wie du eine Situation bewertest und deine Atemfrequenz beeinflußt wieder, wie Stress sich anfühlt.

00:17:41: Deswegen soll man eben auch wenn man gestresst ist und schnell atmet, wieder ruhiger atmen weil das sendet dann einfach vom Körper Signale ins Gehirnt, dass weniger Cortisol ausgeschüttelt wird.

00:17:51: also das nur die Gründe auch dafür.

00:17:53: ich bin ja immer... Wer mich ein bisschen kennt?

00:17:55: Ich bin ja mal jemand.

00:17:56: Ja okay Es ist ja spannend, wenn ich jetzt langsamer atme, dann reduziert sich meine Herzfrequenz.

00:18:02: Er zeigt mir halt wo es steht.

00:18:04: Ich will halt immer wissen wo's steht Und das diese neurologische Systemzerte nochmal zu verstehen und auch welchen Einfluss unser Körper eigentlich ausgehören hat.

00:18:13: Das hat mir noch mal... Also es hat mir genau gezeigt so okay!

00:18:17: Es ist einfach so Und das hat eben auch direkte Konsequenzen.

00:18:23: also Wenn du permanent abwertende Gedanken wie am Anfangsbeispiel über dich selbst hast Dann reagiert ein autonomes Nervensystem, das aktiviert dann die Stresse.

00:18:31: Das erhöht einen Quartisolspiegel, verschwand die Muskeln an und verändert die Herzratenvariabilität.

00:18:37: Der Körper befindet sich in so einem permanenten Verteidigungszustand.

00:18:42: Dieser Körperzustand sendet wieder über den Wahnsinn der Erf-Signale zurück ans Gehirn, die diese negativen Gedanken bestätigen und verstärken.

00:18:52: Ein Körper unter chronische Stress denkt anders.

00:18:58: Reaktiver.

00:19:00: Und ja, das ist so!

00:19:02: Das kann ich auch gerade aus der aktuellen Situation total bestätigen.

00:19:06: Ich fühle momentan sehr viel Stress in meinem beruflichen und privaten Leben.

00:19:10: Es ist einfach eine Situation grad geschuldet – es ist so.

00:19:13: Und ich bin normalerweise ein sehr optimistischer Mensch.

00:19:17: Ich sehe wirklich immer sehr viel Grün, sag' ich mal.

00:19:20: Und momentan ist das wahnsinnig schwierig.

00:19:23: sehr engen Fokus momentan und man könnte auch wirklich schon fast sagen ja, dass dann gewisser Pessimismus dran ist.

00:19:31: Und das macht einfach total Sinn vor diesen Hintergrund, wie wir eigentlich funktionieren und es ist auf jeden Fall ein guter Sprit, das auch zu erkennen und dann auch aktiv darum zu kommen und zu bemühen.

00:19:47: Es ist nämlich auch umgekehrt so wenn du deinen Körper in einen Zustand von Sicherheit bringst durch zum Beispiel Atmung, Durchbewegung also körperliche Entspannungen auch auch Bewegung, Sport beispielsweise.

00:19:57: Dann veränderst du aktiv die Inputs, die dein Gehirn empfängt und damit veränderst du dann wieder was du denkst und was du fühlst.

00:20:03: Und das ist die Polyvagal Theorie und die verändert wie wir tatsächlich über Veränderungen nachdenken dürfen.

00:20:11: Denn was ich super häufig sehe und beobachten darf in allen Kontexten in denen nicht so unterwegs bin – und auch im privaten – ist dieser Disconnect zwischen den drei Elementen also zwischen Körpergedanken und Gefühlen So nach dem Motto, ja ich verstehe das alles rational.

00:20:26: Ich weiß zum Beispiel dass ich gut genug bin.

00:20:28: Ich weiss da keine ältige Fahrt ist aber ich kann es nicht fühlen.

00:20:32: Aber irgendwas stimmt da halt

00:20:33: nicht.".

00:20:34: Und so ein Satz bringt's eigentlich schon auf den Punkt.

00:20:37: Unser Wissen sitzt im Präventilen Cortex Die Überzeugung die gelebte gefühlte die verkörperte Überzeugungen die sitzt in emotionalen Erfahrungsgedächtnissen unter dem Körper.

00:20:47: und diese Ebenen sprechen eben dieselbe Sprache.

00:20:51: Ich kenne das einfach auf so gut von mir selber.

00:20:54: Ich habe meinen Körper und meine Gefühle sehr lange nicht so ernst genommen, um mir viele Dinge wie man auch so schön sagt schön geredet.

00:21:01: Und heute weiß ich es einfach ein bisschen besser.

00:21:03: also es gelingt mir auch nicht immer zu hundert Cent die ganze Zeit.

00:21:06: Es ist gar nicht das Ziel uns noch gar nicht notwendig.

00:21:10: nur wie gesagt auch so ein Beispiel aus dieser Woche.

00:21:12: mein Kopf ist gerade wahnsinnig voll es gibt viel zu tun und das ist so ein klassisches Jahr.

00:21:17: wenn's kommt dann kommt halt alles auf einmal.

00:21:19: und weil mein Kopf ebenso voll war Habe ich mir gestern Abend mal ganz bewusst zwei Stunden Zeit genommen und ich habe eine Selbsthypnose gemacht.

00:21:26: Und klar, da kamen auch vorher so Gedanken wie naja eigentlich hast du dafür keine Zeit und du solltest vielleicht am Schreibtisch sitzen oder bewegt lieber deinen Körper irgendwie zu was ne?

00:21:35: Du fährst in Sommerurlaubs ungefähr und nein!

00:21:38: Ich hab mich ganz gewusst für diese Ebene entschieden und zwar auf meine Gefühle zu gucken also das mit einer Hypnose, mit einer Selbsthygnose eben zu machen.

00:21:46: Und was soll ich sagen?

00:21:48: Das war sehr gut getan.

00:21:49: Ich bin heute den Tag, also ich nehme diesen Podcast tatsächlich erst ein paar Stunden auf bevor die Folge online geht.

00:21:56: Ich bin allerdings so produktiv wie lange nicht mehr!

00:22:00: Ich schaue auf die Uhr und denke mir krass du hast noch so viel Zeit weil ich so schnell bin und ich bin mir ziemlich sicher dass sich den Tag heute nicht so gut hinbekommen hätte wenn ich mich zuerst geplant hatte noch eine Nachtschicht eingeschoben hätte um noch Dinge fertigzukriegen und die Qualität meiner Arbeit wäre auch nicht die gleich gewesen.

00:22:19: Ein weiteres Beispiel von einem Coaching-Klienten ist hochkompetent, seit Jahren in Führung und sagte einmal zu mir so ja immer wenn jemand meine Arbeit lobt wartet irgendein Teil für mich da drauf dass er oder sie seinen Urteil revidiert.

00:22:33: Und ich jetzt nicht wirklich glaube also ein Stück weit auch vielleicht sogar im Poster-Syndrom.

00:22:38: Raktional weiß sie das?

00:22:39: die Arbeit gut ist.

00:22:41: Zahlen beweisen das, die Beförderungen beweisen nur ihr emotionales Erfahrungsgedächtnis.

00:22:45: der hat eine andere Geschichte gespeichert Vielleicht viel, viel früher entstanden ist und die Stärke ist als jedes Argument.

00:22:53: Und das kann sein dass eben früher deine ganz intensive Erfahrfunk mitgemacht wurde, mit Lo, dass irgendwie Look gegeben wurden dann revidiert wurde und es sich so stark abgespeichert, dass bis heute einfach noch da ist.

00:23:08: Kommen wir zu dem was du für dich mitnehmen kannst.

00:23:10: und ich sage gleich zu Beginn sind wieder keine Übungen die du einmal machst und dann ist alles anders sondern das sind Richtungsänderungen, das ist eine Haltung Das ist eine Einladung, dein System, deine neurologische Systemtriade einfach anders zu nutzen als du es bislang gewohnt bist.

00:23:25: Und das Erste ist der erste Meinungsgedankenbeobachter nicht glauben Wir sind gewohnd unsere Gedanken für die Wahrheit zu halten.

00:23:32: Ich bin nicht gut genug.

00:23:34: Wieso eine Tatsache auf einmal?

00:23:37: Dabei ist es erst mal nur ein Gedanke.

00:23:39: Es ist der Produkt eines Systems, dass aus Erfahrungen gelernt hat und Muster weiterführt.

00:23:44: Der erste Schritt ist also nicht diesen Gedanken noch zu bekämpfen sondern Es ist ihn zu beobachten und zu bemerken, ach spannend.

00:23:51: Da ist dieser Gedanke

00:23:52: wieder.".

00:23:53: Und der sagt, ich bin nicht gut genug?

00:23:55: Das ist aufgeregt interessant!

00:23:57: Und das ist eine kleine Verschiebung auf die sogenannte Meta-Ebene in die Selbstbeobachtung.

00:24:01: Und das geht dann eben von Ich Bin Nicht Gut Genug Hinzu.

00:24:04: Ich habe gerade den Gedanken, dass ich nicht gut genügend bin... ...und das ist auch wenn sich das echt total kloppt anhört, dass es neuropsychologisch bedeutet.

00:24:13: Das aktiviert den präfrontalen Cortex und das schafft das Tanz zwischen dem Ich- und dem Gedanken.

00:24:19: Und das öffnet dann so ein kleines Fenster für diese Frage, stimmt das wirklich oder ist es eben gerade eine Gedanke, die ich habe?

00:24:26: Und denen ich auch tatsächlich jenen lassen darf!

00:24:30: Der zweite Mindmove ist, dem Körper zuhören bevor du Entscheidungen triffst.

00:24:34: Damit arbeite ich auch sehr viel im Coaching beispielsweise – also hier klärs erst kurz einmal, also bevor du desnächst meine Entscheidung triffest, ruhig für was dein Körper sagt Schau, wie fühlt sich das an?

00:24:45: Je einmal so von oben bis unten durch.

00:24:47: Fühlt es sich dann der Entspannung in den Schultern oder eine Enge in der Brust oder habe ich schwere Beine oder was auf immer, was da ist?

00:24:55: Denn das sind diese somatischen Marker die Damasio damals erforscht hat.

00:24:59: und diese Forschung zeigt eben auch Menschen, die diese Körpersignale ignorieren oder nicht wahrnehmen können, die treffen schlechtere Entscheidungen oder können gar keinen entscheidenden Treffen – nicht bessere!

00:25:10: Und das ist zum Beispiel, was im Coaching arbeite ich da ganz viel mit sogenannten Boden an kann.

00:25:13: Da werden dann

00:25:15: z.B.,

00:25:15: wenn jeden ein Klient vor zwei Entscheidungen steht, dann werden diese beiden Entscheidungen auf eine Karte geschrieben und auf den Boden gelegt und dann stellt sich die Person darauf.

00:25:23: Das mag sich auch wieder ein bisschen verrückt anhören und es funktioniert – es ist faszinierend!

00:25:27: Denn in dem Augenblick aktiviere ich den Körper und er stellt sich vor wie das ist, wenn dieser Entscheidung schon getroffen werde Darauf einfach zu hören.

00:25:39: und ich glaube, du hast bestimmt auch schon mal eine Entscheidung getroffen.

00:25:43: Du gesagt hast da hatte ich ein schlechtes Gefühl oder mein Bauch hat da echt weh getan bei der Entscheidung und es war wahrscheinlich auch keine so coole Entscheidung.

00:25:52: Manchmal müssen Entscheidungen getroffen werden weil es halt einfach so ist aber unser Körper kann uns da schon sehr gute Informationen zu geben ob das gerade eine Entscheidung ist mit der wir uns wohlfühlen oder eben auch nichts.

00:26:05: Und der dritte Mind-Move ist, den Körper nutzen um das System zu regulieren.

00:26:10: Das ist der mächtigste Move, der am meisten übersehen wird.

00:26:14: wenn du dein emotionales System verändern willst also deine Stimmung, deine Gedankenmuster und deine Reaktion dann ist der schnellste Weg tatsächlich nicht über den Kopf sondern über den Körper.

00:26:23: Dein Körper hat einen direkten Zugang zum emotionellen System und die Ratio und deine Gedanken musst du es überzeugen.

00:26:30: Den Körper spricht direkt!

00:26:31: Eine verlangsamte, tiefe Ausnahmeatmung motiviert einen Parasympathikus.

00:26:36: Das beruhigt deine Ermütterlaut, das senkt den Cortisolspiegel und das verändert eine Herzratenvariabilität.

00:26:42: Und damit verändert sie was du denkst und wie du dich fühlst.

00:26:46: Und das ist so cool!

00:26:48: Da gibt es auch diesen, der heißt Physiological Psy.

00:26:52: Könnt ihr gerne mal nachschauen?

00:26:53: Ich mach's auf die Beschreibungen rein, dass das ist.

00:26:56: Das wende ich in Zeiten von sehr viel Stress tatsächlich häufiger an... Teil, also dieses Ausatmen und der senkt nachweislich deine Bequenz.

00:27:10: Wir sind eine Gesellschaft die die Ratio vergöttert und denken vergöttern wir oder denken dass das die höchste Form des Menschseins ist Und Logik ist oft der Maßstab aller Dinge.

00:27:22: und wer fühlt oder wer Gefühle zeigt, der gibt schnell als weich oder zu emotional Oder Emotionen haben ja in dem und dem Kontext nichts zu suchen.

00:27:34: Und wer auf sein Körper hört, der gilt recht schnell als so unwissenschaftlich.

00:27:40: Nur die Wissenschaft dazu sagt etwas ganz anderes.

00:27:42: Sie sagt, dass deine Gefühle eine Intelligenz enthalten, die den Verstand nicht erreicht.

00:27:48: Und sie sagt auch das dein Körper mitdenkt und oft schneller ding'n'.

00:27:52: Das emotionale Erfahrungsgedächtnis hat oft so viel mehr Einfluss auf was du tust und lässt als jeder Vorsatz und jede Analyse, die du fahren kannst!

00:28:02: Und Preratio ist trotzdem natürlich unverzichtbar, aber sieht einer von den drei Spielern.

00:28:07: Und wer nur auf die Ratio setzt, der spielt eben nur mit einem Drittel seiner Möglichkeiten und bleibt unter dem vollen Potenzial immer hängen!

00:28:19: Du bist nicht nur ein denkendes Wesen, du bist ein führendes, ein verkörpertes, einen erfahrungsgeprägtes Wesen – und je mehr du das ernst nimmst und integrierst also alle drei Winkel dieses Dreiecks, desto klarer wirst du sehen wie du Ja, vielleicht sogar wirklich bist und was du wirklich willst.

00:28:37: Und ich hoffe, dass du heute wieder was für dich mitnehmen konntest!

00:28:40: Ich freue mich wenn du mir erzählst welcher der drei Winkel vielleicht deinem Leben noch zu kurz kommt... ...und wenn du auch Hips hast sich mit dem auseinanderzusetzen.

00:28:51: Vielen Dank das du wieder dabei warst.

00:28:52: bis zum nächsten Mal.

00:28:54: Mach's gut und ich freue mich über deine Kommentare.

00:28:57: Ciao ciao!

00:29:02: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere super gerne ein Podcast oder teil ihn mit jemandem der vielleicht auch davon profitieren könnte.

00:29:10: Wenn du ein bisschen tiefer einsteigen willst findest du in den Show Notes noch einen Link.

00:29:13: da findest Du weitere Informationen, Masterclasses und Dokumente für dich zum Runterladen und selbst weiterarbeiten!

00:29:20: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

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