Episode 32: Selbstfürsorge
Shownotes
Worum es geht: Diese Folge zeigt, warum Selbstfürsorge keine Belohnung ist, die man sich erst verdienen muss, sondern die Bedingung dafür, dass alles andere überhaupt funktioniert – strukturell und neurobiologisch nachweisbar.
Die drei Hirnregionen unter chronischem Stress:
Hippocampus (Gedächtnis, Lernen, Kontextualisierung) – schrumpft unter anhaltender Cortisol-Belastung Amygdala (Alarmzentrum) – vergrößert sich strukturell, wird hyperreaktiv auf Irritationen und Unsicherheiten Präfrontaler Kortex (Planung, Impulskontrolle, Empathie, strategisches Denken) – verliert messbar an Volumen; MRT-Studien zeigen reduzierte Grausubstanz bei Burnout-Symptomen genau in dieser Region
Warum Selbstkritik den gleichen Alarmzustand auslöst wie echte Gefahr: Die Amygdala unterscheidet nicht zwischen einer Bedrohung von außen und abwertenden Gedanken über dich selbst. Selbstkritik erhöht Cortisol und hält das Nervensystem im Daueralarm – ohne dass von außen überhaupt etwas passieren muss.
Was Selbstmitgefühl neurochemisch bewirkt: Selbstmitgefühl aktiviert das mammalische Fürsorgesystem und die Ausschüttung von Oxytocin, aktiviert den Parasympathikus, senkt Cortisol und erhöht die Herzratenvariabilität – ein zuverlässiger Indikator für Stressresistenz und emotionale Flexibilität. Wichtig: Der Antrieb verschiebt sich dadurch von Versagensangst zu echtem Wachstumswunsch.
Die drei Mind-Moves aus der Folge: Den inneren Kritiker beim Namen nennen ("Name it to tame it") Erholung als Leistung verstehen, nicht als Belohnung dafür Eine tägliche Fürsorgegeste dir selbst gegenüber: "Wie geht's mir gerade, was brauche ich?"
Quellen & weiterführende Forschung:
Bruce S. McEwen (Rockefeller University) – grundlegende Arbeiten zu Allostatic Load und den strukturellen Effekten von chronischem Stress auf Hippocampus, Amygdala und präfrontalen Kortex:
Neurobiological and Systemic Effects of Chronic Stress (2017) Central role of the brain in stress and adaptation (2010) Physiology and Neurobiology of Stress and Adaptation: Central Role of the Brain (2007)
Kristin Neff (University of Texas at Austin) – Forschung zu Selbstmitgefühl, Cortisol, Herzratenvariabilität und Resilienz:
Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention (2023, Annual Review of Psychology) Self-Compassion Research Overview Stress and Self-Compassion – Greater Good Science Center
Daniel J. Siegel (UCLA) – "Name it to tame it": Benennen von Emotionen aktiviert den präfrontalen Kortex und reduziert Amygdala-Aktivität:
Name It to Tame It – Mindfulness.com
Tatjana Reichhart – Das Prinzip Selbstfürsorge: Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben, Kösel Verlag, 2019
Ein Wort in eigener Sache: Diese Folge markiert eine kurze Pause bei The Brain Behind – nicht aus Erschöpfung, sondern aus bewusster Priorisierung. Anne nutzt die nächsten Wochen, um den Podcast kreativ weiterzuentwickeln, bevor es im August mit neuer Energie weitergeht.
Transkript anzeigen
00:00:06: Willkommen bei The Brain Behind, deinem Podcast für gehörngerechte Kommunikation, mentale Klarheit und smarte Moves im echten Leben.
00:00:21: Mein Name ist Anne, Gründerin der Change- und Kommunikationsberatung Constant Change, Creator von the Narrow Groove und host dieses Podcasts.
00:00:29: Hier bekommst du wissenschaftliche Impulse für ein leichter Umgang mit Druck und Stress und die Message, dass Du mit Deiner Herausforderung alleine bist!
00:00:41: Vielen Dank fürs Reinhören Und viel Spaß mit dieser Episode.
00:00:52: Wenn du schon mal in einem Flugzeug gesessen hast, dann kennst du mit Sicherheit die Sicherheitsdurchsage des Türes.
00:01:00: Sie sagt immer diesen Satz.
00:01:03: Legen sie zuerst ihre eigene Sauerstoffmaske an bevor sie anderen helfen.
00:01:09: Zuerst du und dann die Anderen.
00:01:11: Und ich wette, die meisten von uns, die schalten da sowieso schön ab oder hören gar nicht mehr zu Die betonen das auch als besonders bei Kindern.
00:01:20: Erst du selber und dann Kinder, älteren Leute die Unterstützung brauchen.
00:01:26: Und wir landen.
00:01:27: in den meisten Fällen brauchen wir Gott sei Dank nicht diese Sauerstoffmaske – sich braucht es zum Glück noch nicht!
00:01:33: Wir gehen zurück in unseren Alltag.
00:01:37: Wir gehen einfach aus diesen Flugzeug heraus.
00:01:40: und tatsächlich, wenn man diese Metall einmal auf unseren Alltag übersetzt... Man müsste vielleicht feststellen, dass du an der einen oder anderen Stelle oft genau das Gegenteil trust.
00:01:52: Wir geben häufig zuerst!
00:01:54: Wir geben an den Job, wir geben an die Familie... ...wir geben an das Team,... ...wir geben an die Freunde, wir geben eine Erwartung,... ...wegen an die To-do-Liste und irgendwann kommen dann wir.
00:02:06: Irgendwo stehen wir da wenn wir überhaupter stehen.
00:02:11: Selbst für Sorge ist es Thema der heutigen Podcastfolge.
00:02:16: Ich habe ein Linear geglaubt, dass selbst für Sorge was ist, was man sich verdienen muss.
00:02:21: Erst das und dann darf ich mir etwas Gutes tun.
00:02:25: Dann darf ich das tun, was ich möchte.
00:02:26: Dass man sich erst selbst ernaubend darf wenn alles andere erledigt ist – und ich rutsche da auch heute immer noch rein!
00:02:32: Und man darf sich erst selber oder selber für sich sorgen, wenn alle anderen versorgt sind, wenn auf die Leistung stimmt.
00:02:40: Heute weiß ich... Und selbst aus meiner Erfahrung als auch aus der Wissenschaft, dass das eines der teuersten Irrtummer ist den Menschen in ihrem Leben begegnen.
00:02:50: Also mit teuerstem Irrturm meine ich eben für sich selber zu denen irgendwie wie man an der einen oder anderen Stelle dann lässt.
00:02:57: also es ist nicht teuer im moralischen Sinne sondern teuer Im neurobiologischen Sinne.
00:03:02: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von The Brain Behind dem Podcast für Menschen die viel tragen Mit Veränderungen umgehen und die Dinge wirklich verstehen wollen.
00:03:11: Freue mich, dass du heute wieder mit dabei bist.
00:03:13: Und ich freue mich auch besonders, dass Du auch wieder mit da bei bist!
00:03:17: Denn es war jetzt wieder eine Woche ohne neue Folger und ich gehe auch später noch ein bisschen darauf ein, warum das so ist.
00:03:24: Das Thema Heute wie gesagt schon Selbstversorge.
00:03:28: Selbstversorgung nicht als irgendwie... Es ist ein Wellness-Programm hier oder Luxus für Menschen die Zeit haben oder als Neuertend hinter Longevity oder sowas sondern als das was uns einfach ist und zwar Selbstversorge ist die Grundlage dafür, dass eigentlich auch alles andere funktioniert.
00:03:48: Wir schauen heute gemeinsam darauf, was chronischer Stress ohne Erholung mit deinem Gehirn macht und zwar strukturell und messbar und wie du das auch in deinem Alltag integrieren kannst.
00:04:20: Auf hier wieder, es geht nicht darum mehr zu tun sondern es geht darum aufzuwühren mit den Dingen die dich eben an der Stelle nicht weiter drehen.
00:04:32: Wir gehen wie immer zuerst einmal rein Was in deinem Gehirn passiert, wenn die Fürsorge für dich selber ausgleibt?
00:04:40: Gibt es übrigens auch ein ganz tolles Buch von der Tatjana Reiser.
00:04:43: Das heißt das Prinzip Selbstfürsorge ist an der Stelle auch erwähnt – ich verlinke euch das auch gerne – und zwar was passiert da eigentlich.
00:04:52: Stress ist ja grundsätzlich kein Problem!
00:04:54: Da habe ich schon mal in der Folge darüber gesprochen über Stress.
00:04:58: Stress in den Stress ist eine Ressourcer.
00:04:59: Stress ist etwas, was uns Informationen gibt und mit Stress können wir arbeiten.
00:05:03: Stress kann oft durchaus positiv sein, Stress muss nicht immer negativ sein.
00:05:08: Wenn wir kurzzeitig mal unter Stress stehen und schärft das ja sogar auf unsere Aufmerksamkeit Wir können dann Höchstleistungen erbringen.
00:05:15: Das mobilisiert Energie, das verbessert auch unsere Leistungsfähigkeit kurzfristig.
00:05:20: Und das ist genau der Punkt Denn unser Gehirn und unser Körper sind schon für Stress gebaut.
00:05:24: Wir sind nicht für Dauerstress gebaut.
00:05:29: Das bedeutet, wenn auf eine Belastung immer die Nächste folgt und wir uns nicht ausreichend zwischendrin erholen – wenn also diese Stresskurve ständig oben bleibt und gar nicht mehr runterkommt -, dann passiert was dass die Neurowissenschaftler an das Static Load nennen.
00:05:48: Auf Deutsch bedeutet das die kumulative Abnutzung durch chronische Aktivierung des Stresssystems.
00:05:57: Und diese Abnutzung, die ist nämlich messbar.
00:06:00: Das hat Bruce McEvon von der Rockefeller University in einer jahrzehntelangen Forschung untersucht und auch gezeigt was chronischer Stress eigentlich mit unserem Gehirn macht.
00:06:11: Er hat dann besonders festgestellt das es etwas mit drei entscheidenden Hirnregionen macht und da würde ich dich gerne einmal durchführen.
00:06:19: Insoweit er hat festgestellt dass der Hippocampus dabei drunter leidet unter Stress.
00:06:26: Und das ist ein Gedächtniszentrum, dass es zuständig für Lernen und Kontextualisierung.
00:06:32: Und der Hypokampus strumpft unter Dauerbelastung?
00:06:36: Ja!
00:06:36: Das ist nicht gut.
00:06:38: Cortisol – das ist ja unser, ja wir sagen auch Stresse im Mund – schädigt grüßtieblich diese Verbindungen in den Hypokampus.
00:06:47: Und er erklärt zum Beispiel auch warum Menschen die beispielsweise an einem Burnout-Attempten oder einer Burnoutsphase sind dass sie schneller Dinge vergessen, dass sie nicht mehr so aufnahmefähig sind und das einfach das Gedächtnis nachlässt.
00:07:02: Es hat einfach mit dem Cortisol zu tun was da so stark in den Wunkörpern zirkuliert.
00:07:09: Das Weite ist die Amygdala.
00:07:11: Die Amygdalala wird bei chronischen Stress überaktiviert und die vergrößert sich strukturell.
00:07:17: also da passiert das genaue Gegenteil der Hypokampus wird kleiner und die Amygdala vergrußert sich Und das Gehirn wird also dadurch so hyperwachsern.
00:07:29: Das heißt, es reagiert viel empfindlicher auf eine Irritation, auf Unsicherheiten, auf eine E-Mail – alles wird auf einmal noch mehr wie eine Bedrohung verarbeitet.
00:07:40: und dadurch sinkt auch dann unsere Gelassenheit weil diese Reaktivität der ermögternder Stadt unser Alarmzentrum stringt also schneller an.
00:07:48: Dadurch werden wir weniger gelasselt.
00:07:52: Und der dritte Teil vom Gehirn, der eben durch den chronischen Stress wirklich angegriffen wird.
00:07:58: Das ist der präpenteine Cortex, den haben wir auch schon öfter in den Podcast gehört – das ist ja dein Planungs- und Regulationszentrum.
00:08:05: Der ist zuständig für die rationalen Entscheidungen zu die Impulskontrolle seiner Empathie und für den strategisches Denken.
00:08:11: Und der verliert auch an Volumen!
00:08:14: Und es ist echt so spannend im.
00:08:16: MRT.
00:08:16: Studien oder MRT-Studien zeigen bei Menschen mit Burn-up Symptomen eine messbar reduzierte Grausubstanz genau dort, wo sie am meisten gebraucht wird.
00:08:26: Nämlich im trifontellen Cortex!
00:08:28: Das Spannende ist – oder auch wenn du meine Folge zum Thema Meditation gehört hast – Meditationen, wenn man länger und über längere Zeit einen Raum meditiert, sorgt dafür, dass die Graussubstanz in Gehirn wächst.
00:08:42: Das heißt also das Volumen sich vergrößert, so heißt es wissenschaftlich korrekt?
00:08:46: Das bedeutet das genaue Gegenteil eben davon passiert.
00:08:50: Wir können dann besser denken, wir können besser rationaler Entscheidungen treffen.
00:08:54: Wir sind in der Regel empathischer und können auch besser an Strategien
00:08:58: zurechtlegen.".
00:09:01: Und ein entscheidender Punkt ist das was nicht nur ich mir glaube sondern viele von uns von euch sich immer wieder an Erinnerung ruten dürfen wer wartet bis er komplett erschöpft ist um sich dann um sich selbst zu kümmern hat eigentlich schon so lange gebatet Denn bis das Gefühl von der Schöpfung halt wirklich ankommt, ist der Abbau längst im Gange.
00:09:23: Und als ich für diese Folge nochmal recherchiert habe, dachte ich mir auch so, dass es echt spannend war.
00:09:28: Also ich glaube, ich hab' echt schon Volumen angraufen lassen und verloren!
00:09:32: Und definitiv sind mein Hypokampus bestimmt auch schon mal geschrumpft und meine Ermückter in einer Größe weg geworden.
00:09:38: Das ist schon erschreckend wenn man sich dann eins, zwei noch einmal bewusst macht was eigentlich dieser chronische Stress mit einem macht.
00:09:46: Und deswegen selbst für Sorge, das sollte keine Reaktion auf Erschöpfung sein oder zu sagen so jetzt bin ich KU, jetzt sorge ich mich für sich selber sondern da sollte eigentlich eine Bedingung sein und so eine Bedienung jeden Tag achtern mit sich umzugehen damit diese vollständige Erschäpfung gar nicht erst entsteht.
00:10:05: Ich möchte hier noch auf einen Aspekt schauen der in Gesprächen über Selbstversorgung fast nie vorkommt.
00:10:11: Das ist aber ein sehr sehr rückungsmächtiger Faktor und zwar Wer mich schon ein bisschen länger kennt und auch die eine oder andere Folge kennt, der weiß auch dass ich sehr viel mit uns über Kommunikation mache.
00:10:23: Kommunikations ist ein sehr machtvolles Mittel und vor allem auch wie man sich selber kommuniziert also wie man mit sich selber und über sich selber spricht.
00:10:33: Und da gibt es so wunderschöne Übungen im Coaching.
00:10:37: Die mache ich regelmäßig mit Coaches.
00:10:39: Wenn ich dann diese Sätze höre, habe ich nicht so dumm angestellt genug oder da war ich nicht schnell, genug.
00:10:47: Also was?
00:10:48: Oder auch so Dinge, so setzte die auf einer Identitätsebene andocken zum Beispiel ja ist bin eine schlechte Mutter beispielsweise oder ist bin einfach keine Führungskraft oder sonstwas.
00:11:01: andere machen das viel besser.
00:11:03: Ich bin viel zu langsam, ich bin vielzu unwicher, ich will einfach zuviel.
00:11:08: Ich sage dann immer ok, schritte über all diese Sätze auf und der Basis schöne Glaubenssätze in dem Sinne Sie wiederholen die genau das gleiche wie der ich.
00:11:16: Ich ist so.
00:11:16: ne, nee!
00:11:18: Bitte sagt sie so als würdest du mir die im wahrsten Sinne des Wortes an den Kopf werfen?
00:11:23: Sag mal Anna Du bist zu langsam, Anna Du wirst unsicher, Anna du wirst nicht gut genug.
00:11:27: Das fällt den meisten Menschen sehr schwer Wenn die sagen sie es kann ich doch nicht machen, das kann ich dir doch nicht sagen.
00:11:33: Und dann sage ich immer hmh das ist jetzt ein weltspannendes Phänomen an der Stelle Denn du sagst ihr das verständlich selber.
00:11:39: Du sagst ja auch ständig selber Wie dumm du bist oder wie schlecht du bist Aber mir gegenüber würdest du das niemals sagen.
00:11:47: Das ist spannend!
00:11:49: Die meisten Menschen sind sich selbst gegenüber so hart, wie sie es nie jemand anderem gegenüber wehren und sie nennen das dann so Anspruch, Quantitätsbewusstsein, so Selbstkritik als Tugend, ne?
00:12:02: Und man soll sich ja schnell nicht weiterentwickeln.
00:12:04: nur was da die Neuropsychologie zeigt denn Gehirn unterscheidet nichts ob eine Bedrohung von außen kommt oder vom innen.
00:12:12: Du bist manchmal selbst deine bedrohungen von innen.
00:12:15: Die Ermütterna reagiert auf abwertende Selbstgespräche ganz genauso wie auf externe Gezahre.
00:12:20: Dein Gehirn glaubt ihr alles, was du denkst und wenn du denkest ich bin Bum, dann glaub dein Gehirndir das.
00:12:26: Cortisol steigt, dass in der Achensystem geht eine Alarmbereinschaft, der Körper schwänzt sich an und du kommst eventuell aus diesem Dauerstreff gar nicht raus.
00:12:36: Das heißt, wer sich selbst dauerhaft kritisiert lebt einem neurologischen Dauerstress ohne dass überhaupt irgendwas von Aussehen passieren müsste.
00:12:44: Wann ein Einzach?
00:12:45: Weil du so selber mit dir kommunizierst.
00:12:49: Und gleichzeitig, und das ist jetzt der Befund, der mich persönlich somit am meisten beschäftigt hat... Die Forschung zeigt selbstkritik macht dich nicht besser!
00:12:59: Sie motiviert dich nicht!
00:13:00: Sie macht dich auch nicht leistungsfähiger!
00:13:03: Das hat die Kristin Nesson University auf Texas rausgefunden.
00:13:06: Die ist eine der führenden Forscherinnen zum Selbstmettgefühl.
00:13:10: Das hat in infangreichen Studien gezeigt, dass Menschen mit hoher Selbstkritik mehr Angst zeigen.
00:13:16: Mehr Depressionen, mehr chronischen Stress und paradoxerweise weniger Resilienz noch vieler.
00:13:23: Weil das Gehirn, wenn wir in diesem Selbstkritikumodus sind, das lernt nicht sondern das schützt sich!
00:13:29: Wenn dir allerdings für uns selber Sorgen und selbst Mitgefühl zeigen – damit meine ich nicht – selbst wird leid so oh du du du.
00:13:36: wofür zu tun ist.
00:13:37: was anderes Sondern selbst mit Gefühl ist die Fähigkeit, sich selbst mit der selben Freundlichkeit zu begegnen, die man einem guten Freund entgegenbringen würde.
00:13:46: Oder einer guten Freundin oder dem Partner und das verändert die Neurochemie des Gehirns fundamental.
00:13:54: Selbst mit Gefühl es trifft klingt wieder so weit!
00:13:57: Ist es aber nicht?
00:13:59: Wenn wir uns selber mit Fürsorge begegneten statt mit Kritik, dann aktivieren wir das was Neurowissenschaftler das normale Schiff-Fürsorgesystem nennen.
00:14:08: Dann muss das System, das Evolutionärste die Fürsorge zwischen Mutter und Kind entwickelt wurde.
00:14:13: Und das System dacht Oxytocin ausschüttet.
00:14:16: Oxytotin brauchen wir.
00:14:17: Das ist auch das was wenn ein Kind geboren wird bei den Müttern sehr extrem dann ausgeschüttelt wird um einfach diese Bindung sicherzustellen weil ansonsten würde ein Baby ja da draußen gar nicht überleben wenn die Mutter sich nicht da noch im kümmern würde.
00:14:28: also jetzt machen wir einen Dialogisch Timothandel.
00:14:30: Und Oxytocynt verändert des neurochemische Milieu in uns Grundlegend.
00:14:35: Das aktiviert den Parasympathikus und das ist das Beruhigungssystem des Körpers.
00:14:40: Und es reduziert Cortisol, es erhöht unsere Herzratenvariabilität – und das is einer der zuverlässigsten Indikatoren für eine Stressresistenz- und emotionale Flexibilität!
00:14:51: Mit anderen Worten selbst mit Gefühlen ist nicht Nettigkeit gegen sich selber sondern es ist biologisch genau dassgleiche wie die Beruhigung eines, zum Beispiel meinenen Kindes durch einen zugewandten Menschen.
00:15:07: Und das Nervensystem reguliert sich und es ist ähnlich auch jetzt nicht nur beim Kind sondern auch wenn wir durch eine enge Bezugsperson beruhigt werden.
00:15:16: Die Metaanalysen von Neftweigen eben auch dass Menschen mit einem hohen Selbstmitgefühl ein Messer niedrigeren Quartison-Spiegel haben oder höhere Herbratenbaribilität und mehr psychologische Resilienz nach Rückschlägen.
00:15:28: Und sie sind auch gleichzeitig Insgesamt motivierter sie gehen, motivierte und mit einer höheren Leistungsbereitschaft durchs Leben.
00:15:36: Nicht weniger sondern motivierta!
00:15:38: Denn – und getrimmt der entscheidende Punkt der Anbrieb – der passiert nicht mehr aus Angst vor dem Versagen, sondern er kommt aus dem Essenwunsch zu wachsen und sich selber zu fühlen auch wenn es mal gerade nicht so funktioniert Und das ist der fundamentale Unterschied.
00:15:55: Also bei diesem Angstbetriebenen wird sehr stark Cortisol ausgeschüttet.
00:16:01: Und wenn wir aber das eher auf die Schienen legeln, daraus einen echten Wunsch zu formulieren und auch mal uns gegenüber mit mehr Selbstmitgefühl zu begegnen – dass es da eben wo Oxytocyn ausgestittet wird!
00:16:17: Und ein angstbasierter Antrieb der kann kurzfristig wirksam sein?
00:16:22: Ja also wenn man dann wieder an die Säbelzahntiger denkt und früher Wenn die irgendwo hergeschlossen kam, dann hat es durchaus nicht gemacht.
00:16:28: Dass wir sehr schnell irgendwohin laufen nur – ich glaube jeder kennt das auch der Frühjahrmann in der Schule gesprintet ist beispielsweise – Das können wir für eine kurze Zeit aber wenn man das leichtfristig machen muss, dann ist das wahnsinnig erschöpft und das können wir gar nicht hochhalten diesen Stambe!
00:16:46: Wenn wir aber den Wachstums basierten Antrieb schauen also dass aus dem echten Wunsch Wo wir auch sagen so, wo überlegen was können wir in dem Rahmen, den wir gerade sind eigentlich überhaupt leisten.
00:16:57: Dann ist es narschaltig und selbst mitgefühlt ist genau der Schlüssel, der diesen Übergang ermöglicht also weg von Angst vor dem Versagen hinzu.
00:17:06: das ist mein echter Wunsch zu wachsen.
00:17:08: Das worüber ich gerade gesprochen habe, dass es selbst mit Gefühl des Nervensystems zu besorgen sich selbst nicht als letzte Priorität verhandeln.
00:17:16: Das war speziell auch bei mir in meinem Leben In den letzten Monaten eigentlich Meine gelebte Realität.
00:17:25: Und du hast es vielleicht auch daran gemerkt, die Podcast-Folgen kamen nicht mehr so regelmäßig.
00:17:30: Ich war einmal drei Wochen stiller, jetzt war letzte Woche einmal stiller und ich seh der, der auch ganz kurz was los war.
00:17:36: Uns war sehr viel!
00:17:38: Das ist genau die Herausforderung.
00:17:40: Es ist wahnsinnig viel los gerade in meinem Leben, in unserem Leben im Berufsleben, im privaten Leben, das hier mit ihr In der einen oder anderen Folge habe ich das schon erwähnt, mit Umzug und Firma umgezogen.
00:17:52: Und Dinge geregelt!
00:17:54: Also es ist passiert wahnsinnig viel.
00:17:56: dazu kommt dass tatsächlich so in dem Beratungsumfeld, indem wir unterwegs sind die Monate April Mai Juni und auch noch Juli immer die anstrengendsten sind weil jeder Kunde da sehr viele Dinge gleichzeitig machen möchte und man isst in der Regel von morgens bis abends jeden Tag fünf Tage die Woche durchgebucht Und weil man dann hier noch nass bereitet, sind das generell auch die Wochenenden, die da noch da draufgehen.
00:18:19: Und dann bin ich auch gepaart mit eben diese Dingen wie sonst noch so los sind im Bild.
00:18:23: Es ist eigentlich wahnsinnig viel und es ist auch zuviel!
00:18:29: Das ist insgesamt ein Fahrt in den letzten Monaten was einen logistischer, emotionaler und auf dem körperliche Aufwand auf allen Ebenen gleichzeitig... Und auch sind da auch super viele schöne private Dinge dazwischen waren und auch berufliche Dinge, Erfolge.
00:18:46: Das kostet trotzdem immer viel.
00:18:49: Und auch Freude aktiviert das Nervensystem – das ist gut!
00:18:53: Weil ansonsten könnten wir auch solche anstrengenden Phasen, die du bestimmt auch kennst in deinem Leben gar nicht schaffen.
00:18:59: Was aber auch ein Ergebnis ist?
00:19:01: Ich habe innerhalb einmal im Rahmen von zwei Wochen mit drei Kilo abgenommen bei meinem Körper unter dieser Belastung halt einfach angefangen hat, Ruzus umzuleiten.
00:19:11: Und das ist genau das was wir vorhin besprochen haben diese endostatic note die Messbareatme und so durch kumbulative Belastungen.
00:19:20: Das habe ich tatsächlich selbst an meinem Körper gemerkt!
00:19:25: Und mitten in all dem steht dann eben die Frage okay wo schüfte ich jetzt auch meine Priorität hin?
00:19:32: Schiebe ich jetzt der Podcastfolge mache ich es trotzdem Nämlich irgendwie noch die Kraft, die ich dann irgendwie habe.
00:19:40: Und... Ich sag's euch ganz ehrlich, es fällt mir unglaublich schwer, was denn zu schiedeln?
00:19:45: Es fällt mir unlaublich schwer!
00:19:47: Mein Kompetent nicht so halte und gleichzeitig eine Version von mir vor ein paar Jahren, wie hätte einfach durchbezogen.
00:19:55: Die hatte sich durchgebissen.
00:19:56: Die hätte jede Folge irgendwie noch produziert und das ist nämlich genau der Punkt.
00:20:01: Ich hätt mich danach wahrscheinlich gar nicht gut geführt weil ich einfach sehr KO gewesen werde.
00:20:07: Heute mache ich es anders.
00:20:09: Ich tue heute Dinge, die mir nicht leicht, wenn's fällt mir immer noch nicht leicht.
00:20:14: nur ich frage mich ja selber macht das hier zu viel Sinn?
00:20:17: und an einer oder anderen Stelle ständig fest ist keinen Sinn.
00:20:20: Das liegt nicht so gut auf der Podcast, das gilt auch für andere Dinge.
00:20:23: Leider sind da auch z.B.
00:20:24: kein Sport gemacht oder sehr unregelmäßig Und sich bewegt mich aber gut, aber eben nicht zum Sport gegangen sag' ich mal so... ...und dann eben nichts zu sagen, du hast es schon wieder nicht geschafft oder?
00:20:36: Oh mein Gott!
00:20:37: brauchst halt besseres Zeitmanagement, also es kriegen doch andere auch hin.
00:20:40: Sondern an sich stattdessen zu sagen Anna ist okay das klappt gerade nicht!
00:20:46: Es ist in Ordnung dass es kein Versagen sondern das ist situationsberust sein und es fällt mir immer noch schwer so auf mit mir selber zu reden weil da auch einfach Mustermechanismen eben dahinter liegen die wir über Jahre jahrzehntelang teilweise eben gelernt haben und sowas zu verändern kann man ja nicht von heute auf morgen wo wenn man vielleicht sich jetzt einmal damit auseinandersetzt oder so.
00:21:09: Aber es geht viel mehr darum, dass man ein Bewusstsein für diese Situation entwickelt.
00:21:14: Und auch mal zu sagen ist okay, dass das jetzt nicht so passiert wie es passiert!
00:21:20: Mir ist mit einem Kunden willen auf richtig blöder Fehler passiert.
00:21:24: Richtig, richtig sauer blöde Fehler und es war mir wahnsinnig unangenehm.
00:21:28: Und gleichzeitig anstatt mich hinterher fertigzumachen habe ich gesagt ok erstmal reflektiert woran lag das?
00:21:35: Und dann noch zu sagen Es ist okay Ein Fehler kann jedem passieren, um mich dafür nicht fertig zu machen.
00:21:42: Ich habe mich ein bisschen fertig gemacht von zwei Minuten, mit dem ich sich irgendwann den Bogen dann gekriegt habe und es bringt einen oder es bringt einem nicht weiter.
00:21:52: Was ich immer wieder lerne auch in diesen ganzen Prozessen.
00:21:56: Selbstversorgung ist nicht das was du tust wenn du Zeit hast.
00:22:00: Das ist nichts, jetzt hab ich endlich Zeit!
00:22:02: Jetzt mach' ich endlich das, jetzt mach' ihr endlich das.
00:22:04: Es verwechseln viele sondern... Selbstversorgen isst Wenn du dir erlaubst zu stoppen, obwohl du glaubst du dürftest es nicht.
00:22:11: Das ist der Kern und das kann sein dass man dafür erstmal riesengroßen Schweinungen überwinden muss.
00:22:19: Und auch bei Dingen die dir Freude machen Auch bei Dingen, die dir wichtig sind aus zum Beispiel beim Podcast oder auch mal beim Sport Zu sagen nein jetzt nicht.
00:22:27: Es ist okay wenn man jetzt eine Pause macht an der Stelle Denn Fürsorge, die nichts dir gilt ist auf Dauer keine Fürsage Sondern das ist dann halt Erschöpfung mit einem anderen Namen.
00:22:39: Und wie, dass auch die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter immer im Flugzeug sagen, kümmer dich erst um dich selbst – und dann kannst du viel besser oder erst dann!
00:22:51: Das ist die Grundlage dafür, dass du dich auch um andere kümmern kannst.
00:22:57: Wie trägst du jetzt mehr echte Selbstversorgung in deinem Leben?
00:23:02: Damit meine ich nicht der Abend in der Badewanne oder durch Rundwärter als Zehntröster Oder der Kurz-und-Ab irgendwo hin, nach denen man genauso erschöpft zurückkommt wie vorher – kennt ja ein oder andere vielleicht auch.
00:23:13: Sondern echte Selbstversorgung strukturell und sie ist täglich!
00:23:17: Und sie beginnt mit einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem was du brauchst und nicht mit dem, was du glaubst verdient zu haben.
00:23:23: Da ist ein Unterschied.
00:23:25: Das heißt die erste Meinung, wo für dich heute es den inneren Kritiker beim Namen nennt.
00:23:29: So….
00:23:30: Du darfst dir selber zuhören?
00:23:31: Wie red ich mit mir?
00:23:32: Was sag' ich mir?
00:23:34: Wie verurteile ich mich
00:23:35: selber?!
00:23:36: Na, wie ist die Stimme einfach zu mir selber?
00:23:38: Würde ich so mit einem guten Freund sprechen mit einem Menschen den ich mag und dem nicht schätze.
00:23:43: Und wenn die Antwort nein ist – das ist sie bei den meisten Menschen leider – dann ist es ein Signal!
00:23:48: Das ist ein Signal dass du überlegst, wie du eigentlich mit dir selbst sprichst.
00:23:52: Das verändert das Bewusstsein und genau darum geht's.
00:23:55: Der präventile Cortex kann nur eingreifen, wenn er weiß was gerade passiert.
00:23:59: und solange in einer Kategorie diese ganzen selbst abwertenden Stimmen im Autopilot laufen, hat der freie Bahn.
00:24:07: Insofern nennt es den ersten Schritt um ihm die Bahn zu versperren oder um ihn das so ein bisschen aufzuhalten.
00:24:13: und man nennt auf Englisch kann man auch, weil gibt's hier einen schönen Spruch denn da haben mehrere Wissenschaftler auch schon begründet mit der Siegel bei der Erste Der sagte NAMED TO TAME IT!
00:24:25: Der zweite meint Moe Und das ist eine Hältungsfrage... ...der arbeite ich auch noch und zwar Erwohlung als Leistung verstehen.
00:24:36: Das ist wirklich so eine Haltungsfrage, fast auch kultureller nur für Menschen möchte der erzeugt natürlich Reibung.
00:24:44: Nur unser Gehirn konsolidiert auch gelerntes in Ruhefaden.
00:24:48: Kreativität entsteht im Ruhezustand.
00:24:50: du kennst vielleicht dieses Phänomen du kommst nicht weiter dann gehst jetzt zur Kaffeemaschine den Kaffee wollen oder fährst mit dem Pfarrer irgendwo hin oder gehst gerade einmal um die Ecke zum Einkaufen spazieren und zack da kommt die Idee.
00:25:01: genau das ist es.
00:25:03: Kreativität entsteht eher im Ruhezustand.
00:25:06: Und der präfrontale Cortex benötigriert sich messbar in Phasen von echter Erholung, also Erholungen mit keine Belohnung für Leistungsfördern.
00:25:15: sie ist die Voraussetzung dafür und das ist eigentlich ja... Also es ist ja teilweise so in manchen Branchenindustrie wo ich unterwegs bin völlig neu denke.
00:25:24: und was bedeutet das konkret?
00:25:27: Pausel!
00:25:28: Kurzeln, bewusste Pausen Kein Luxus, sondern das ist nicht wirklich Sinn.
00:25:34: Zum Beispiel gibt es die Old Pradeon Breaks, das sind kurze bewusste Pauten alle neunzig Minuten.
00:25:40: Das hat mal jemand erfunden und das ist wie so ein Reset Signal.
00:25:43: Das braucht dann Gehirn und man kann es weiter auf einem One-Niveau funktionieren.
00:25:46: Es gibt viele Techniken, die auch aus dem Management oder der Produktivität immer sagen macht Pausen.
00:25:51: Das hatten Sinn!
00:25:53: Also dieses Durchplanern sehr lange in einem Stück – das ist mich so sinnvoll an dieser Stelle.
00:26:00: Und?
00:26:01: Schlaf.
00:26:03: Schlaf ist so, so wichtig!
00:26:05: Das ist eine der wichtigsten Selbsthühlsorgepraxis- Praktiken, könnte man sagen wie es gibt.
00:26:12: Weil während du schläfst, baut dein Gehirn Cortisol ab und das festigt die Erinnerung und das repariert noch neue Verbindungen.
00:26:18: Und wenn man sagt jetzt, muss man halt immer gucken, wir gehen jetzt hier von einem Durchschnitt aus also bei weniger als sieben Stimmen schläft dann baut deinen Gehirnen Cortisol nicht so ab wenn du halt länger schlafen würdest, also weniger als sieben Stunden Schlaf zeigen am nächsten Tag messbare eingeschränkte präferenteine Funktionen.
00:26:40: Und es gibt auch keine Gewöhnung daran sondern Gehirn passt sich dem Schlafmangel halt an und dann leidest du einfach, sag ich mal, leiser oder du leidst weniger weil merkst das nicht mehr so wie wir uns halt anpassen.
00:26:52: aber das bedeutet nicht dass du dich erholt hast.
00:26:54: man kann sich ein wenig Schlaf gewöhnen Aber das bedeutet, dass dein Stresslevel halt erhöht bleibt.
00:27:01: Der dritte Mind-Move ist eine tägliche Fürsorgegeste, die gegenüber.
00:27:06: Ganz kleine, ganz bewusst, dass du dir einfach persönlich einmal am Tag sagst hey wie geht's mir gerade und was brauche ich denn jetzt?
00:27:16: Und das muss gar nicht groß sein!
00:27:19: Ich habe das meine Zeit lang sehr intensiv betrieben, höre ich das morgens Mittag und abends gefragt um mich hat es eigentlich überrascht.
00:27:24: also die meisten Male wo ich mich das gefragt hab gesagt wenn wir gut passen Euer Kaffee könnte ich vielleicht gebrauchen, aber ansonsten ist alles gut.
00:27:32: Und nur in den Wenigsten, also wirklich so ein Ausnahmefällen was halt wirklich supporten geht es gar nicht gut und ich brauche irgendwie wirklich einen Break oder ich brauch jetzt was auch immer.
00:27:43: und das ist halt auf eine schöne Erkenntnis weil wir ja oft ab irgendwie durch die Leben rennen und sagen so hohe es ist alles straffig, es ist ruhigbar und alles so nervig und dann checkt man einfach mit sich ein und merkt eigentlich naja so schlimm ist es ja irgendwie auch gar nicht und hat das allein auf diese Antwort zu finden beruhigt halt auch das Nervensystem nachhaltig und man geht danach in der Regel wieder, fokussierter und aufmerksam durch die Gegend.
00:28:06: Das klingt total banal!
00:28:09: Ich weiß auch noch wie ich das gehört habe zum ersten Mal.
00:28:12: Es ist echt schon fast ein Jahrzehnt her glaube ich, aber es kann doch gar nichts sein, es kann eigentlich gar nicht so einfach sein, aber doch so ist es.
00:28:20: Und gerade dieses Prinzip selbst für Sorge oder selbst mit Gefühl auch, mit sich selber zu fühlen, zu sagen dass es okay Das ist für viele Menschen eine der mutigsten Gesten, die sich selbst gegenüber wem machen können.
00:28:35: Zum Abschluss noch ein Thema oder viel mehr einen Aspekt, der mich bei dem Thema wirklich bewegt – wir leben in einer Kultur wo Erschöpfung oft noch mit Engagement gleichgesetzt wird, wo eine Beschäftigung mit Wert verwechselt wird, die das Kümmern auf einem anderen feiert.
00:28:53: aber das Kümmern um sich selbst als eine Schäche wird's recht!
00:28:57: Und das kostet uns echt einiges.
00:29:01: Das würde ich einfach nur, da würde ich gerne die Ausmerksamkeit für schärfen dass wir dürfen natürlich für andere Menschen da sein und wir dürfen auch mal in uns selber zurückstellen damit gerade können aber es darf halt nicht überhand nehmen sondern wir dürfen noch immer darauf gucken.
00:29:16: was brauche ich denn gerade in dieser Situation?
00:29:19: Die letzten Wochen und Monate haben wir das auch wieder einmal mehr gezeigt als so eine Erinnerung.
00:29:25: Und was die Neuropsychologie dabei erklärt, und das finde ich eben so schön.
00:29:29: Es ist ein System, das gelernt hat sich selbst zu übersehen.
00:29:33: Und Systeme, die das lange genug tun, zahlen eben vorher oder später dafür einen Preis.
00:29:39: Und Selbstversorgung ist keine Selbstbezogenheit sondern sie ist eben die Bedingungen dafür dass du auch nachhaltig für andere da sein kannst.
00:29:46: Bundesliches Fundament auf dem alles andere steht allem eben auch du selbst!
00:29:52: Jetzt zu einem Punkt... Warum der Podcast jetzt auch ab und zu regelmäßig kommt?
00:29:58: Ich werde mir ein paar Wochen eine Podcastpause gönnen.
00:30:02: Und zwar aus dem Grund, weil der Podcast anders zurückkommen wird.
00:30:06: Der wird immer noch genauso sein, wird immer auf the brain behind sein aber er wird es witzig was verändern und ich brauche für diesen Veränderungsprozess tatsächlich einfach mehr Kreativität als das was ich gerade halt zu bieten habe.
00:30:19: Das ist nämlich nichts, was ich zwischendurch angemachen kann.
00:30:21: Sondern das ist etwas, was sich sehr bewusst neu gestalten möchte und dafür fehlt mir gerade einfach meine kognitive Kapazität.
00:30:27: Und da darf ich jetzt ganz... Ja!
00:30:30: Darf ich mit mir selber abspülen?
00:30:31: Darf' ich für mich selber sorgen in dem Fall und sagen es ist okay dass ihr jetzt vielleicht zwei, drei, vielleicht auch vier Wochen keine neue Podcasts vollgekommen, sondern dass ich danach wiederkomme aber mit dem was ich eben schon lange mal machen wollte.
00:30:46: Einfach nochmal auch die Feedbacks, die vielen Nachrichten, die ich von euch bekomme.
00:30:51: Dass ich das jetzt alles mal nehmen in Ruhe einarbeiten kann und dann mit ganz viel neuen Ideen, Kreativität und Motivation in das zweite Halbjahr reinstarten kann – und da freue ich mich wahnsinnig drauf!
00:31:07: Und deswegen danke ich dir jetzt schon für deine Unterstützung.
00:31:11: und falls du jetzt auch noch ein bisschen neuer mit dabei bist es gibt ja schon ein paar Folgen, die nächsten Wochen noch begleitet, dass ich wieder da bin.
00:31:20: Und ich freue mich sehr darauf.
00:31:22: wenn du mir noch weitere Impulse mitgeben möchtest dann tu das bitte jederzeit gerne schreib mir gerne hinterlad kommentare besuch mich auch linked in instagram oder auch über email und ich bin auf jeden Fall sehr dankbar wenn du mich weiterhin in diesen Prozess unterstützt und ein Teil davon bist!
00:31:41: Ich hoffe dass du heute wieder etwas für dich mitnehmen konntest und ich freue wenn wir uns dann im August wieder hören.
00:31:50: Bis dahin, ich wünsch dir nur das Beste!
00:31:52: Mach's gut und bis August!
00:31:55: Ciao ciao!
00:31:58: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!
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