Episode 18: Mythos Routinen
In dieser Folge wird der aktuelle Routinen-Hype differenziert betrachtet.
Routinen sind neurobiologisch sinnvoll, weil sie dem Gehirn helfen, Energie zu sparen. Automatisierte Abläufe entlasten den präfrontalen Cortex und reduzieren Entscheidungsstress. Sie unterstützen Fokus, Klarheit und mentale Stabilität.
Problematisch wird es jedoch, wenn Routinen nicht mehr als Werkzeug dienen, sondern zur Identität werden. Wenn sie moralisch aufgeladen sind, mit Selbstwert verknüpft werden oder als Beweis für Disziplin gelten, können sie Stress erzeugen statt ihn zu reduzieren.